Gender-Gap

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Frauen und Schwarze wählten Hillary

Hätten nur Frauen gewählt, hätte Hillary Clinton 458 Wahlmänner geholt – und Trump 80. Aber da waren die Angry White Men und die Religiösen vor. Auch die Jungen und die Hispanics haben überwiegend Hillary gewählt. Aber: Nicht genug von ihnen sind an die Wahlurnen gegangen. Trump hat stärker mobilisiert.

Schweizer Damenwahl: Frauenmehrheit!

Ein denkwürdiger Morgen für die Schweiz: 39 Jahre nach Einführung des Frauenstimmrechts führt das erste Mal eine Frauenmehrheit die Regierung des Landes. Simonetta Sommaruga, 50 Jahre alt, ausgebildete Pianistin, ehemalige Konsumentenschützerin und bisherige Ständerätin ist heute zur Bundesrätin gewählt

Der wütende weiße Mann

Zwei Drittel aller weißen Männer haben Trump gewählt. Wäre es nach den Frauen und Schwarzen gegangen, wäre Clinton Präsidentin. Was lernen wir daraus? Während im Ausland diese Entwicklung genau analysiert wird, erlaubt man sich in Deutschland den Luxus des Postfaktischen. Tatsachen? Scheren uns doch nicht!

Gender-Gap: Frauenlisten fordern Wählerinnen-Statistik

Wenn am 27. März 2011 in Baden-Württemberg eine neue Landesregierung gewählt wird, dann wollen die Kommunalen Frauenlisten etwas wissen, was gemeinhin verborgen bleibt: Wo haben die weiblichen Wähler ihr Kreuzchen gemacht? Denn der sogenannte Gender Gap – die Lücke, die zwischen den Geschlechtern klafft – ist

Österreich: Die Frauen haben die Burschen gestoppt!

Dennoch hat auch in Österreich die nationalistische und antifeministische Politik der FPÖ großen Zuspruch, vor allem bei den Männern mittleren Alters. Am stärksten haben die jungen Frauen den deklarierten Feministen und Grünen Van der Bellen gewählt. Am häufigsten haben die Arbeiter ihr Kreuz bei Hofer gemacht.

Minimalkompromiss auf dem Parteitag: CSU beschließt Quote light

Gerade so, ganz knapp hat sich die CSU doch noch zu einer Frauenquote durchgerungen. Lange hat es nicht danach ausgesehen, höchst emotional wurde diskutiert, stundenlang. Dann stimmten die Delegierten des CSU-Parteitags am Freitagabend in München zu. In geheimer Wahl. Mit 445 zu 350 Stimmen, das sind 56 Prozent.
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