Gewalt

Rassismus sticht Sexismus

O. J. Simpson ist frei, nach neun von 33 Jahren für „bewaffneten Überfall“. Für das Massaker an seiner Ex-Frau Nicole war er nie strafrechtlich verurteilt worden. Simpson wurde freigesprochen, weil er schwarz war. „Für 400 Jahre Unterdrückung“, wie eine der zwölf schwarzen Geschworenen später gestand.

Aufnahmestopp: Frauenhäuser schlagen Alarm!

Seit Jahren gibt es zu wenig Frauenhaus-Plätze, aber jetzt ist die Lage „dramatisch wie nie“. In einem Offenen Brief an die Fraktionen warnen die Frauenhäuser. Es herrsche „faktisch vielerorts Aufnahmestopp“, erklärt der Dachverband „Frauenhauskoordinierung“ – und spricht von einer „Katastrophe“. Was sind die Ursachen?

Prinz Harry hat geweint

Der rüpelige Prinz (Mi) galt lange als Supermacho. Jüngst sprach er erstmals darüber, was der Tod von Mutter Diana für den 12-Jährigen bedeutete. In "Boys don't cry" analsyiert ein Brite die fatalen Folgen des englischen Männerbildes - und freut sich, dass Harry mit seinem Geständnis voran geht.

Ausschluss von Denken und Welt?

Jakob Hayner, Journalist aus Berlin, über das in den Gender-Studies angesagte Konzept des "Schutzraumes". Das nimmt bisweilen groteske Züge an und verhindert jede differenzierte Diskussion.

Debattenkultur in der Szene

Auch "Der Spiegel" kommentiert das Gender-Dossier in EMMA, wirft Alice Schwarzer sprachliche Nähe zur AfD vor und der Kritik an den Gender Studies "Aufgeregtheit". Wie erschreckend die Queer-Szene schon zuvor auf das Buch „Beißreflexe“, auf dem die Gender-Kritik beruht, reagiert hatte, beschreibt hier Hannah Wettig.

Manchester: Das fatale Schweigen

Das Manchester-Attentat war ein gezielter Angriff auf Mädchen. Und auf die Emanzipation. Aber darüber wird geschwiegen, klagt nicht nur die Journalistin Emma-Kate Symons. Dieses Schweigen gerade unter den westlichen Feministinnen ist nicht neu. Es tritt immer dann auf, wenn es um darum geht, den Frauenhass als Teil des politisierten Islams zu benennen.
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