Gewalt

Kriegerische Männer – friedfertige Frauen?

Im „Militärhistorischen Museum“ in Dresden ist eine umfangreiche und viel beachtete Ausstellung zu dem Thema „Gewalt und Geschlecht“ zu sehen, begleitet von zwei kiloschweren Katalogen. Geplant worden war das Ganze von dem Kurator Gorch Pieken (und der hatte auch den nachfolgenden Beitrag bei Alice Schwarzer bestellt). Aber der hatte es mit der Gendersensibilität anscheinend übertrieben. Er ist nicht mehr in Dresden, da hat jetzt Oberstleutnant Wagner das Sagen. Jawoll!

Parastou Forouhar: „Ich kämpfe um die Ehre meiner Eltern!“

Ihre Eltern Dariush und Parwaneh Forouhar waren bekannte Oppositionelle im Iran. Am 21. November 1998 wurden sie ermordet. Seither fährt ­Parastou Forouhar, 56, einmal im Jahr in den Iran und fordert Gerechtigkeit. Nicht nur für ihre Eltern.

Sudan: Noura muss leben!

Im Sudan soll die 19-jährige Noura in wenigen Tagen gehängt werden. Weil sie sich gegen ihren Vergewaltiger gewehrt hat. Jetzt Petition unterzeichnen! Frauenrechtsorganisationen im Sudan und weit darüber hinaus fordern ihre sofortige Begnadigung. Denn Noura ist kein Einzelfall. Nur, dass sie sich nicht ergeben hat.

Die Rückkehr der öffentlichen Gewalt

Was hat der Amoklauf von Jens R. in Münster mit islamistischen Selbstmordattentaten zu tun? Vielleicht mehr als wir denken. Dass erwachsene deutsche Männer mörderische Rachefeldzüge öffentlich inszenieren, ist ein neues Phänomen. Der erste war der Pilot Andreas Lubitz.

March for Our Lives: Starke Mädchen!

Über eine Million Menschen Menschen haben in den USA gegen Waffengewalt protestiert. Allen voran: junge Frauen wie Emma Gonzales (2. v. re) und Naomi Wadler (2. v. li). Sie geben dem Protest ein Gesicht. Was haben sie zu sagen? Diese drei Reden zählen zu den stärksten des Protest-Tages.

Warum bin ich geblieben?

Fragt sich Andrea Schwarz. Nach 14 Jahren Ehe-Martyrium hat sie ­ihren Mann mit einem Hammer erschlagen. Im Gefängnis hat sie ein aufschlussreiches Buch geschrieben.
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