Gewalt gegen Frauen

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Frauenprotest auf dem Reichstag

Spektakuläre Aktion zum Frauentag: Aktivistinnen haben das Dach des Berliner Reichstags gestürmt und dort gegen Gewalt gegen Frauen protestiert. Denn im Reichstag wird entscheiden, wie sehr ein Land seine Frauen schützen will. Und die immer weiter steigende Zahl der Femizide ist beschämend für Deutschland.

Mexiko: Mit Leben gegen den Tod

Nach dem Mord an Ingrid Escamilla in Mexiko zeigte die Presse reißerische Fotos ihrer zerstückelten Leiche. Dagegen starteten Frauen einen kreativen Protest. Sie fluten die sozialen Netzwerke mit Fotos von Wiesen und Welpen. Sie setzen damit ein Zeichen gegen Gewalt gegen Frauen und deren Nutznießer.

„Noch 18 Femizide bis Weihnachten“

Mit Plakaten wie diesen an Berliner Hauswänden und Bauzäunen will die Gruppe „femplak“ die erschütternde Zahl Frauenmorde anprangern - und die Mythen darüber. Ein Frauenmord ist kein „Familiendrama“. Die Aktivistinnen wollen, dass die Gesellschaft Femizide nicht länger als privat betrachtet, sondern als politisch.

Alle unschuldig!

Die Dreyfus-Affäre der Frauen: „MeToo“ erreicht Frankreich – eine Chronologie

Türkei: Straffreiheit für Täter?

Männer, die ein minderjähriges Mädchen vergewaltigen, sollen künftig straffrei bleiben – wenn sie das Opfer heiraten. Das will Präsident Erdoğan mit einem neuen Gesetz erreichen. 2016 war Erdoğan mit einem ähnlichen Gesetzentwurf noch gescheitert. Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hält der türkische Präsident für widernatürlich. Eine türkische Anwältin hält gegen.

Die Kämpferische Deutsch-Türkin

Wenn die Familie „die Keimzelle“ und der „kostbarste Schatz“ der Gesellschaft ist, wie die Politik gern behauptet, wie kann es dann sein, dass Frauen und Mädchen mitten in Deutschland im Namen der Familie entrechtet werden? Fragt Necla Kelek in ihrem neuen Buch „Die unheilige Familie“.
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