Gewalt gegen Frauen

Preis für Kampf gegen Hexenwahn

Schwester Lorena liest EMMA aus gutem Grund. Denn darin wird von dem heldenhaften Mut berichtet, mit dem sie Frauen vor der Hexenverfolgung rettet. Dafür bekam die Schweizerin, die seit 30 Jahren in Papua-Neuguinea im Einsatz ist, jetzt den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar verliehen.

Gewalt: Jetzt reden wir!

Frauenministerin Franziska Giffey setzt sich an die Spitze des Kampfes gegen die Gewalt in Beziehungen. Und packt ein entscheidendes Problem an: Die fehlenden Frauenhaus-Plätze. In Frankreich gehen Tausende auf die Straße, um gegen sexuelle Gewalt zu protestieren.

Hexenjagd in Papua-Neuguinea

Betty hat überlebt, weil sie unter der Folter "gestanden" hat. Viele "Sanguma" überleben nicht. In Papua-Neuguinea werden immer noch - und neuerdings zunehmend - "Hexen" verbrannt. Bettina Flitner war da. Sie hat fotografiert und aufgeschrieben, was sie erlebt hat.

Paris: 50.000 Frauen auf der Straße

Das hatte Frankreich noch nie gesehen: 50.000 Frauen protestierten gegen die “sexistische und sexuelle Gewalt!“ Slogan: NousToutes. Wir alle. Unter diesem Motto hatten quasi alle feministischen Organisationen und hunderte von Juristinnen und Journalistinnen zum Protest aufgerufen.

Giffey: “Die Zahlen sind schockierend!”

Jeden dritten Tag wird eine Frau von ihrem (Ex)Mann getötet. Die Frauenministerin stellt Gegenmaßnahmen und eine Kampagne mit Schauspielerin Levshin (Foto) vor. Der Spot soll geschlagene Frauen ermutigen, Hilfe zu suchen. Allerdings: Jedes Jahr müssen die Frauenhäuser Tausende Frauen abweisen. Was will Giffey dagegen tun?

Mehr als ein Haus

Das Frauenhaus ist Zuflucht und Rettung. Vor 40 Jahren eröffnete das erste in Wien – heute sind es 30 in ganz Österreich.
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