Gewalt gegen Frauen

„Ich habe den Tschador weggeworfen!“

Im Iran war sie in Lebensgefahr. Ihr Mann konnte den Häschern nicht entkommen, er wurde ­hingerichtet. Sie konnte fliehen. In Deutschland hat sie den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet. Todesdrohungen bekommt sie noch immer. Mina fordert von Frauen im Westen Solidarität.

Mozn Hassan: "Ich gebe nicht auf!"

2016 erhielt sie den Alternativen Nobelpreis, jetzt soll sie Lebenslang ins Gefängnis. Die Rede ist von der Ägypterin Mozn Hassan. Ihr Vergehen: Feminismus. Seit über zehn Jahren kämpft sie mit ihrer Organisation "Nazra" gegen sexuelle Gewalt. Die Behörden werfen ihr nun "Gefährung der inneren Sicherheit" vor.

„Das passt nicht in die heile Welt!“

Nach dem Mord an Susanna F. fordert Islamforscherin Susanne Schröter: Wir dürfen das Problem mit patriarchal geprägten geflüchteten Männern nicht länger leugnen. Die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam beklagt, dass die Linke immer noch nicht hinschaut – und die Gesellschaft keine Konzepte hat.

Maischberger: Rassismus sticht Sexismus

Dass Bushido pöbelt und seine frauenfeindlichen Texte zur „Kunst“ verklärt, überrascht nicht. Doch warum wird Feministin Bücker plötzlich so zahm? Weil sie „Migranten“ nicht als „Alleinschuldige“ am Sexismus verteufeln möchte. Bloß: Hatte das vorher irgendjemand behauptet? Nein, keineswegs.

Das ist hier ja wie zu Hause!

Sie flüchtete 2008 von Pakistan nach Deutschland. Die Journalistin und Frauenrechtlerin Meera Jamal war von Islamisten mit dem Tode bedroht worden. Heute wundert sie sich, dass genau diese Leute, die sie bedroht haben, auch hierzulande Gewalt predigen dürfen.

Die öffentliche Hinrichtung der Kader K.

Es ist ein Wunder, dass sie überlebt hat. Und ein noch größeres Wunder, dass ihre Widerstandskraft nicht gebrochen ist. Er hatte wirklich alles versucht, sie zu erniedrigen. Und zu vernichten.
Mehr zum Thema

Neue Kommentare

Emma Ausgaben

Forschen!

Hier kannst du recherchieren. Für deine Arbeit oder zum Vergnügen.

Der FrauenMediaTurm

Der FrauenMediaTurm (FMT) ist ein Informationszentrum zur Geschichte der Emanzipation, ein Hort des lebendigen Gedächtnisses. Ohne Geschichte keine Zukunft. Die Bestände sind digital erschlossen und auf mehreren Wegen recherchierbar.

Der EMMA-Lesesaal

Alle EMMA-Ausgaben, von 1977 bis 2012, können gratis gelesen werden: im digitalen EMMA-Lesesaal. Ein Pionierprojekt von EMMA in Kooperation mit dem Hochschulbibliothekszentrum NRW und dem FrauenMediaTurm.
Zum EMMA-Lesesaal.