Hexenverfolgung

Anzeige

Artikel zum Thema

In EMMA vor 49 Jahren: Hexen

Die Frauenbewegung stellte sich Mitte der 70er in die Tradition der Hexen. Sie nannten ihre Kneipen „Blocksberg“ und demonstrierten in der Walpurgisnacht gegen Männergewalt. Ingrid Strobl schrieb in EMMA 1977 einen augenöffnenden Text über die „Hexenverfolgung“.

Hexenjagd im 21. Jahrhundert

Die erschütternden Bilder von Bettina Flitner über die Hexenverfolgung heute in Papua-Neuguinea sind ab 13. September im Anna Göldi Museum zu sehen. Das Museum im Schweizer Ennenda ist nach der 1782 als „letzte Hexe“ ermordeten Göldi benannt. Dass der Horror nicht vorbei ist, zeigt diese Ausstellung.

Hexenjagd in Papua-Neuguinea

Betty hat überlebt, weil sie unter der Folter "gestanden" hat. Viele "Sanguma" überleben nicht. In Papua-Neuguinea werden immer noch - und neuerdings zunehmend - "Hexen" verbrannt. Bettina Flitner war da. Sie hat fotografiert und aufgeschrieben, was sie erlebt hat.

Was hinter der Hexenjagd stand

1977 berichtet EMMA erstmals über die historische Hexenverfolgung, die über fünf Jahrhunderte Millionen Frauen das Leben kostete. Warum? Natürlich hatte es was mit Macht, Geld und Widerstand (der Frauen) zu tun. Und nicht zufällig wurden die neuen Feministinnen Hexen genannt.

Walpurgisnacht: Die Hexen sind los!

Am 30. April 1977 gehen sie zum ersten Mal auf die Straße: Die neuen Hexen! Ihr Slogan: "Frauen erobern sich die Nacht zurück!" Heute ist die Walpurgisnacht für Feministinnen ein Anlass zum Feiern: So zum Beispiel auf dem Frauenfest mit DJane im Schloss in München.

Wenig Grund zum Hexen-Kult

1987 griff EMMA das Thema Hexen erneut auf. Der in Köln verfasste "Hexenhammer" zementierte die Rollenverteilung zwischen Frauen und Männern. In Deutschland wurde die letzte "Hexe" 1775 verbrannt - in der Schweiz 1793: Anna Göldi, die erst jüngst juristisch rehabilitiert wurde.
Mehr zum Thema
 
▸
▸