Hexenverfolgung

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Hexenjagd im 21. Jahrhundert

Die erschütternden Bilder von Bettina Flitner über die Hexenverfolgung heute in Papua-Neuguinea sind ab 13. September im Anna Göldi Museum zu sehen. Das Museum im Schweizer Ennenda ist nach der 1782 als „letzte Hexe“ ermordeten Göldi benannt. Dass der Horror nicht vorbei ist, zeigt diese Ausstellung.

Hexenjagd in Papua-Neuguinea

Betty hat überlebt, weil sie unter der Folter "gestanden" hat. Viele "Sanguma" überleben nicht. In Papua-Neuguinea werden immer noch - und neuerdings zunehmend - "Hexen" verbrannt. Bettina Flitner war da. Sie hat fotografiert und aufgeschrieben, was sie erlebt hat.

Tierrechte: Hexenverfolgung und Vivisektion

Die Parallele zwischen Hexenverfolgung und Tierversuchen ist frappierend. In beiden Fällen waren und sind die Täter Männer. Die mittelalterliche Wissenschaft war von der Notwendigkeit der Hexenverfolgung genauso unerschütterlich überzeugt wie die heutige Wissenschaft von der Notwendigkeit der Tierversuche.

Männerjustiz

Vor Justitia sind nicht alle gleich. Arme zum Beispiel müssen nicht nur früher sterben als Reiche, sie müssen auch länger sitzen. Denn wir haben in der Bundesrepublik eine Klassenjustiz. Das ist bekannt. Weniger bekannt ist, dass wir auch eine Männerjustiz haben. Justitia ist ein Mann.

Hexenprozess: Recht für Anna Göldi!

Am 21. Oktober tritt das Parlament des Schweizer Alpen-Kantons Glarus zusammen, um über eine Frau zu beraten, die an dem Tag vor 273 Jahren geboren wurde: Anna Göldi, die 1782 als letzte "Hexe" in Europa ermordet wurde. Der Zürcher Jurist und Journalist Walter Hauser hat einfach keine Ruhe gegeben! Er

Alice Schwarzer: Wir modernen Hexen

1988 schrieb Alice Schwarzer in EMMA über die modernen Hexen, aus gutem Grund: Ihr Ehrentitel lautete: "Die Hexe mit dem stechenden Blick." Hexen allüberall in den frauenbewegten 80er Jahren: von den Feministinnen bis hin zur (vermeintlichen) Kindsmörderin Monika Weimar, "die ahl Hex".
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