Identität

Feministisch Streiten

"Ist EMMA etwa rassistisch?", fragte das linke Netzportal "Übermedien". Und löste damit scharfen Widerspruch im Netz aus. Seither tobt die Debatte. Auch darüber, wie überhaupt Debatten geführt werden im aktuellen Feminismus. Dieser Frage hat Koschka Linkerhand ein Buch gewidmet: "Feministisch Streiten". Darin nehmen 21 Autorinnen die Dogmen der Queer-Feministinnen auseinander.

Das andere Achtundsechzig

Nicht nur für die Philosophin Petra Gehring ist das Buch der Historikerin Christina von Hodenberg ein Augenöffner. Die analysiert das 68 jenseits der Schlagzeilen und kommt zu überraschenden Erkenntnissen.

Wer gehört zum dritten Geschlecht?

Vanja (Foto) hat es mit seiner/ihrer Klage geschafft: Laut Verfassungsgericht muss künftig ein dritter Geschlechts-Eintrag im Pass möglich sein. Aber für wen gilt das? Nur für intersexuelle Menschen, die körperlich weder eindeutig weiblich oder männlich sind? Oder reicht, wie bei Transsexuellen, das psychische Empfinden?

Orlando: Queer-Community sieht weg

Tjark Kunstreich wundert sich, warum die Queer-Community so gar kein Interesse an der Aufklärung des Orlando-Massakers hatte. Weil der Täter Muslim ist?

Das Ende des Frauseins?

Koschka Linkerhand ist in Leipzig aufgewachsen und hat dort Philosophie und Germanistik studiert. Sie klagt: Die feministische Identitätspolitik, wie sie heute in den Queer-Studies gelehrt wird, hat die Frauen schlicht abgeschafft.

Wo bleibt die Butch?

Immer öfter ist sie ein "echter" Transmann.
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