Iran

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Nasrin Sotoudeh: Hafturlaub!

Die Anwältin ist das Symbol des Widerstandes im Iran. Sie verteidigt Frauen, die gegen Kopftuchzwang und für Frauenrechte kämpfen. Seit 2017 ist sie, wieder einmal, im Gefängnis. Nach einem Hungerstreik gegen die Schikanen erkrankte sie schwer – und wurde jetzt auf Zeit in ihre Familie entlassen.

Nasrin Sotoudeh im Hungerstreik

Die iranische Frauenaktivistin Nasrin Sotoudeh ist wieder in den Hungerstreik getreten. Nun will sie sogar auf Wasser verzichten. Ein letzter Hilferuf. 2019 wurde Sotoudeh zu 33 Jahren Gefängnis uns 148 Peitschenhieben verurteilt – weil sie sich sündhaft, also ohne Kopftuch, in der Öffentlichkeit zeigte.

Ändert die Iran-Politik!

Das fordern iranische und deutsche Aktivistinnen in dem nachfolgenden Appell von der deutschen Regierung. Sie verlangen: Schluss mit der Anbiederung! Stattdessen soll die deutsche Außenpolitik die freiheitlichen Kräfte im Iran unterstützen und sich für ein Ende der Geschlechterapartheid einsetzen.

Die Grenzsprengerin

In ihren Choreografien geht es um Haltung. Und zwar um die innere wie äußere. Helena Waldmann, die im Grenzbereich zwischen Theater und Tanz agiert, ist radikal anders. Wer sich auf sie einlässt, wird süchtig. Im November gibt es neuen Stoff: "Der Eindringling". Martial-Arts-Kämpfer vertanzen ein brisantes Thema.

Iran: Frauen im Fußballstadion

Zum ersten Mal nach 40 Jahren dürfen Frauen im Iran offiziell ins Fußballstadion. Eine Reaktion auf "das blaue Mädchen"? Oder steckt etwas anderes dahinter? Für die iranischen Frauen war der 10. Oktober auf jeden Fall ein Tag der Revolution. Wenn auch einer hinter Gittern.

Das Blaue Mädchen: Für die Freiheit gestorben

Fußballfan Sahar verbrannte sich im Iran aus Protest gegen den Ausschluss von Frauen aus dem Stadion. Ihnen drohen harte Strafen. Was sagt eigentlich die Fifa dazu? In den Statuten des Weltfußballverbandes ist die Gleichberechtigung der Geschlechter festgeschrieben. Er müsste spätestens jetzt den Iran ausschließen.
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