Kino

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Verboten in Tunesien

Zur Beerdigung ihres Onkels Daly reist die junge Ingenieurin Lilia zu ihrer Familie nach Tunesien. Die weiß nicht, dass sie in Paris mit ihrer Lebensgefährtin Alice lebt. Was wiederum Lilia nicht weiß: Auch Onkel Daly war homosexuell.

Jetzt im Kino: Wilma will mehr

Nach der Wende flüchtet Elektrikerin Wilma vor Arbeitslosigkeit und ihrem nichtsnutzigen Mann nach Wien. Für diese Rolle gibt es keine bessere als Fritzi Haberlandt.

Panahi: Kann er zurück nach Iran?

Die iranischen Frauen, die sich nicht verschleiern, sind seine Heldinnen. Ihr Mut ist seine Inspiration. Mit seinen Filmen kämpft der iranische Regisseur mit den Frauen gegen das Regime. Dafür saß er im Gefängnis. Vor zwei Jahren wurde er entlassen. Nun hat er die „Goldene Palme“ in Cannes bekommen – und kämpft weiter.

Yoko & John: „One to One”

Die Doku „One To One“ ist nicht nur ein mitreißendes Zeitdokument, sondern auch eine Hommage an zwei große KünstlerInnen und an eine große Liebe. Gezeigt wird ihre Zeit in Greenwich Village Anfang der 1970er. Regisseur Kevin Macdonald hat bisher unbekanntes Material aufgetrieben. Jetzt im Kino.

Spielfilm: Die junge Alice S.

Der Spielfilm, in dem Nina Gummich so überzeugend die junge Alice spielt, tourt jetzt durch die 3. Programme und wird an Pfingsten in dem Sender gezeigt, für den sie früher gearbeitet hat. Der WDR: "Sie ist nicht als 'die meist gehasste Frau Deutschlands' (Romy Schneider) geboren." Der WDR kündigt den Alice-Film wie folgt an:

Niki schießt scharf!

Ein treffender Spielfilm zeigt das Leben der Künstlerin Niki de Saint Phalle. Die Erfinderin der „Nanas“ nahm in den 1960ern die Frauenbewegung voraus. In ihrem Regiedebüt zeigt Schauspielerin Céline Sallette auch den Schmerz von Niki de Saint Phalle: Die hatte gute Gründe für ihre „Schießbilder“ und ihre radikale Kunst.
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