Leihmutterschaft

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Was ist mit den Leihmüttern!

Die Medien überschlagen sich mit Geschichten über deutsche Paare, die in Richtung Ukraine aufbrechen, um „ihr“ Baby zu retten. Dieses Baby stammt von einer Leihmutter. Aber nach ihr fragt niemand. Sie sitzt bis zur Entbindung in den Bunkern von Kiew. Und dann? Der Krieg offenbart das dreckige Geschäft Leihmutterschaft.

Die verlassenen Leihmütter von Kiew

Während andere Frauen aus der Ukraine flüchten, müssen sie in den Luftschutzbunkern Kiews ausharren: Leihmütter. Dort bekommen sie unter den widrigsten Bedingungen ihre Babys und bangen um ihre eigenen Familien. Die Ukraine ist das europäische Zentrum für Kinderhandel. Der Krieg zeigt, wie dreckig dieses Geschäft ist.

Ukraine: Zuhälter warten schon

An der polnischen Grenze warten bereits Zuhälter aus Deutschland, um ukrainische Frauen abzuschleppen. Auf Pornoportalen steigt die Anfrage nach „Ukrainian Girls“. Und an Berliner Bahnhöfen gehen dubiose Männer durch die Reihen der wartenden Frauen und bieten „Schlafplätze“ an.

Gewinnen Sie ein Baby!

Zwei US „Kinderwunschzentren“ und eine Anwaltskanzlei werben auf Instagram mit einem Gewinnspiel. Der Preis: 52.000 Dollar „Starthilfe“ für ein Baby. Mitmachen können nur deutsche StaatsbürgerInnen. Dezidiert angesprochen werden homosexuelle Paare. Die gelten als zahlungsstark und sind die größte Zielgruppe.

Soll man dieses Kind kaufen können?

Was haben sogenannte Kinderwunschmessen mit der in Deutschland verbotenen Leihmutterschaft zu tun? Die EMMA-Reporterin war vor Ort - und ist alarmiert. Viele Menschen glauben, dass „so etwas“ nur Promis machen. Dabei floriert weltweit ein skrupelloses Geschäft mit Frauen als Gebärmaschinen.

Wie glücklich sind Leihmütter?

In Leihmütterfabriken in Indien werden Schwangere wie Legehennen kaserniert. In den USA oder Kanada laufe das natürlich viel besser, so die Branche. Die schweiz-australische Biologin Renate Klein hat mit Leihmüttern auf der ganzen Welt gesprochen. Lassen wir mal eine Leihmutter aus Kanada erzählen.
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