Mauerfall

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Frauenfilmfestival: Auf der Suche nach der Identität

Im März musste es wegen Corona komplett ausfallen, jetzt wird es im September nachgeholt: Am 9. September startete das „Internationale Frauenfilmfestival“ in Köln. Zum 30. Jubiläum der Wiedervereinigung werfen Filmemacherinnen einen Blick auf die Nachwendejahre.

Längst nicht alles gesagt

30 Jahre Wiedervereinigung - und doch ist längst noch nicht alles gesagt. Was hat der Westen versäumt? Was muss er endlich lernen? Zwei Ostfrauen erzählen im EMMA-Gespräch über das Leben damals und heute. Denn obwohl beide Westerfahrung haben, sind sie im tiefen Herzen Ossis geblieben. Warum?

Alice Schwarzer & der Osten

Alice Schwarzer fragt, was schief gelaufen ist nach dem Mauerfall und warum die Mauer bis heute in den Köpfen ist. Wiedervereinigung. Treuhand. Übernahmen. Stilllegungen. Entlassungen. Was blieb, war Beschämung. Vor allem die bis dahin zu 92 Prozent berufstätigen Frauen traf es mit Wucht.

Hanna Hünniger: Gespaltene Generation

„Kind dreht durch? Mauerfall. Papa trinkt? Kapitalismus. Scheidung? Reicher Wessi. Das waren die Gleichungen", klagt Hanna Hünniger, "und sie sind es bis heute.“ Die Wahlberlinerin und Leipzigerin hat über die DDR den Roman "Das Paradies" geschrieben. Heute scheint der Osten ihr oft die Hölle.

Frauen im Postkommunismus

Über diese Frage debattierten Expertinnen in Wien. Es redeten u.a.: die Frauenministerin, Alice Schwarzer und die Kroatin Slavenka Drakulic. Sie resümiert in dem nachfolgenden gekürzten Text die Entwicklung der Frauen in Osteuropa seit dem Mauerfall. Wie hat sich der dramatische Wandel auf sie ausgewirkt?