Medien

Furtwängler gegen Sexismus

Die neueste Studie der MaLisa-Stiftung (von Maria Furtwängler und ihrer Tochter Elisabeth) beklagt nicht nur die sexistische Darstellung, sondern auch die sexistische Selbstdarstellung von Frauen in den neuen Medien. Und entwirft erste Strategien zur Gegenwehr.

Gabriele Möller-Hasenbeck: Geht’s noch?!

Der Skandal ist nicht die Frau auf der Bühne, die sich über die Scherze in Sachen Doppelnamen nicht totlachen konnte. Der Skandal ist die Karnevalsgesellschaft und der WDR. Denn die reagierten so gar nicht komisch. Wo bleibt da der Humor, liebe Kölner?

Birte Meier gegen das ZDF

Sorry, nicht diskriminiert genug, weil nicht angestellt genug. So in etwa hat das Arbeitsgericht die Klage der Top-Journalistin Birte Meier abgewiesen. Die Frontal-21-Reporterin hatte das ZDF verklagt, weil sie weniger als ihre männlichen Kollegen verdient.

Happy Birthday, Madonna!

Madonna wird 60. Zeit, nochmal an die erstaunlich vielseitigen Phasen ihrer Karriere seit den 1980ern zu erinnern. Noch erstaunlicher ist die Rede, die Madonna am 9. Dezember 2016 anlässlich ihrer Ernennung zur "Women of the Year" gehalten hat. Die allerdings wird in den zahlreichen Würdigungen der Medien kaum erwähnt. Dabei ist es wohl die wichtigste Rede ihres Lebens. Hier der ganze Wortlaut.

Ende der Tabus: Es wird diskutiert!

Die Antwort von Alice Schwarzer auf "Übermedien" (laut Meedia „giftig“) hat lebhafte Reaktionen und eine überwältigende Zustimmung ausgelöst. In Zeiten, in denen die AfD in Umfragen vor der SPD liegt, können wir nicht länger wegsehen oder schweigen. Reden wir also über „Rassismus“ und Denktabus.

Die rassistische EMMA

"Übermedien" hatte wohl gehofft, belegen zu können, wie rechts die LeserInnenschaft von EMMA und damit die ganze Zeitschrift ist. Das Gegenteil kam dabei heraus. 85 bis 90 Prozent der EMMA-LeserInnen sind dem feministischen/ linken/ aufgeklärten Spektrum zuzuordnen. So lautet die richtige Antwort auf eine falsche Frage.
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