Öffentlichkeit

Anzeige

Artikel zum Thema

Kampusch: Der Hass auf sie

Woher kommt dieser Hass auf die Frau, die sich selber aus dem Keller-Verlies befreite? Nimmt man ihr übel, dass sie nicht endlich verschwindet? Corinna Milborn, ihre Biografin, hat den Verdacht, dass viele wollen, dass das Opfer unsichtbar bleibt. Aber Kampusch ist selbstbewusst und hat gerade ein Buch geschrieben.

Berlin gegen Teheran - doppelter Sieg

Zum ersten Mal im Ayatollah-Regime durften Frauen öffentlich Fußball spielen - und tausend Frauen zuschauen. Zu verdanken ist diese Sensation drei deutschen Schwestern und einem Iraner. Teheran, 4. Mai 2006. Sirenengesang erhebt sich über dem Ararat-Stadion in Teheran. Eintausend iranische Frauen feuern mit hellen,

Politische Prozesse: Von Weimar bis Memmingen

Mit dem Recht ist das so eine Sache. Es richtet sich nicht nur nach den Buchstaben des Gesetzes, sondern auch nach dem, was den Richtenden Rechtens scheint - und dem Zeitgeist opportun. Zwei Prozesse führten das in diesen letzten Monaten besonders deutlich vor Augen: der Prozess gegen Monika Weimar und der Prozess

Meinhof: Hass gegen Angst

Der Weg von Ulrike Meinhof von der brillanten linken Journalistin zur RAF-Terroristin im Untergrund war dramatisch. Schade. Denn sie war Feministin. Doch der Hass war zu groß. Nicht nur aufs Establishment und den Imperialismus, sondern auch auf den eigenen Ehemann. Das schrieb Meinhof nach dem Tomatenwurf

Michelle Obama: Wie emanzipiert ist diese First Lady?

In Europa ließ sie die Girls hochleben und legte der Queen den Arm um die Schulter. Kein Gruppenfoto, auf dem sie nicht alle überragte, selbst den eigenen Mann. Nur in der Türkei war Michelle Obama nicht dabei. Sie sei zurückgeflogen wegen der Kinder, hieß es. Doch es wird wohl eher die feinfühlige

Natascha Kampusch: Die Widerständige

Sie blieb stolz gegen ihren Kerkermeister – und sie ist stolz im Umgang mit den Journalisten. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben. Das Opfer erobert sich seine Geschichte zurück.
Mehr zum Thema