Olympische Spiele

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Steffi Jones übernimmt die Goldmädels

Schöner hätte es für Jones nicht kommen können: Silvia Neid übergibt ihr ein Team, das mit Gold bei Olympia alle Titel gewonnen hat. Was kann da noch kommen? Natürlich der nächste EM-Titel 2017, sagt Jones. Eins ist jedenfalls schon jetzt historisch: Deutschland hat nun eine schwarze, offen lesbische Bundestrainerin.

Olympia: Das Elend der Frauen

Manchmal braucht es nur ein Foto, um das ganze Elend der Frauen in Sekunden zu begreifen. So wie dieses vom Auftakt-Spiel der Beach-Volleyballerinnen in Rio. Team Deutschland spielt gegen Team Ägypten. Nur: Was sehen wir noch? Und: Wer gewinnt dieses Spiel, und zwar weit über Olympia hinaus?

Olympia: So viele Frauen gab’s noch nie!

Zum ersten Mal in der Geschichte von Olympia tritt ein Refugee-Team an. Mit am Start: die Syrerin Yusra Mardini (Foto). Und das ist nicht der einzige Rekord. Nachdem Frauen die Teilnahme einst ganz verboten war, treten 2016 in Rio so viele Athletinnen an wie nie zuvor: 45 Prozent. Wenn das nicht schon mal der erste Sieg ist.

Eine Frau im Auge des Orkans

Dilma Rousseff hat verloren: Mit 61 zu 20 Stimmen votierte der Senat in Brasília für ihre Absetzung. Rousseff selbst spricht von einem „Putsch“. Nicht nur ihre Anhänger in Brasilien sondern auch einige südamerikanische Staaten wie Kuba, Bolivien oder Venezuela sehen das so.

Paralympics: Das weibliche A-Team

Sie trägt ab jetzt den Spitznamen „Golden Girl“: Fünfmal Gold holte Anna Schaffelhuber (Foto) in Sotschi. Und: Alle 15 deutschen Medaillen gewannen Frauen. So hoben Anna Schaffelhuber, Andrea Rothfuss, Andrea Eskau, Anja Wicker und Anna-Lena-Forster Deutschland auf einen stolzen Platz zwei des Medaillenspiegels.

Verena Bentele: Die Kühne

Als Kind kletterte sie aufs Hausdach. Später gewann sie fünf Goldmedaillen im Biathlon. Jetzt ist die blinde Sportlerin Behindertenbeauftragte. Sie ist die erste Behinderte und mit 32 Jahren auch die Jüngste in diesem Amt und steht als Person ganz selbstverständlich für das, was Behindertenverbände fordern: normale Akzeptanz.
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