Oscar

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Die schräge Emma

Die strahlende Emma Thompson kennt jede. Die betrogene Ehefrau, die einen Kindersoldaten adoptiert hat, ist weniger bekannt. Gerade ist die 60-Jährige in der Komödie „Late Night“ zu sehen.

Glenn Close: Ich darf das!

Die Charakterdarstellerin aus Hollywood musste sich ihre Karriere hart erkämpfen. Sie ließ sich nie korrumpieren. Ihre Stärke färbte stets auf ihre Rollen ab.

Oscar für Frances McDormand

Für ihre rabiate Mutter in „Three Billboards“ galt sie als Favoritin für den Oscar. In ihrer emotionalen Dankesrede erinnerte sie daran, wie viele Favoritinnen es geben KÖNNTE. "Darf ich alle weiblichen Nominierten im Saal biten, aufzustehen", rief McDormand unter Jubel von der Bühne. Und verließ sie mit nur zwei Worten: "Inclusion Rider". Eine Klausel, mit der sich Produkionsfirmen der Vielfalt verpflichten.

Die Wut der Mildred Hayes

Jetzt im Kino: „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“. Frances McDormand beschert uns darin eine großartige neue Heldin – und räumt reihenweise Preise ab. Als wütende Mutter kämpft sie dafür, dass die Polizei endlich den Vergewaltiger und Mörder ihrer Tochter findet. Das bringt die ganze Kleinstadt in Wallung.

Oscars: Raum für die bittere Realität der Frauen!

Brie Larson hat einen Oscar als beste weibliche Hauptdarstellerin bekommen. Und „Room“ ist nicht der einzige prämierte Film über Missbrauch und Sexualgewalt. Zählt man „Amy“ dazu, sind es sogar vier. Gönnen wir also Leonardo di Caprio seinen Oscar für seine „Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss“-Rolle.

Ausgezeichnet: Laura Poitras

Ihr Film "Citizenfour" über Edward Snowden hat vielen das Ausmaß der NSA-Überwachung erst bewusst gemacht. Dafür wird Laura Poitras am Sonntag (erneut) ausgezeichnet, diesmal mit dem Marion Dönhoff Preis. Für ihre Furchtlosigkeit und ihre Beharrlichkeit, so die Begründung der Jury. Die Filmemacherin im Porträt.
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