Polen

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Fundamentalisten attackieren Abtreibungsrecht!

Von Polen bis Amerika sind die Frauenrechte gefährdet. Und in Deutschland ist es auch nicht zum Besten bestellt. Überall hört die Politik mehr auf christliche Fundis als auf die Bevölkerung. In Polen sind es die Vatikan-treuen, in Amerika die Evangelikalen. Was für die islamischen Fundamentalisten das Verhüllungsgebot, ist für die christlichen das Abtreibungsverbot. Ein Kommentar von Alice Schwarzer.

Frauen im Postkommunismus

Über diese Frage debattierten Expertinnen in Wien. Es redeten u.a.: die Frauenministerin, Alice Schwarzer und die Kroatin Slavenka Drakulic. Sie resümiert in dem nachfolgenden gekürzten Text die Entwicklung der Frauen in Osteuropa seit dem Mauerfall. Wie hat sich der dramatische Wandel auf sie ausgewirkt?

Krakau: Die Nomadin

Emilia Maj ist eine digitale Nomadin. Ihr Lebensstil eröffnet der Designerin die Freiheit, von überall auf der Welt zu arbeiten. Aber Nomadinnen sind rar. Denn „Rumziehen“ ist auch im Jahr 2015 eher Männersache. Bei den WebMuses aus Polen setzt sich Emi für mehr Frauen in der Tech-Branche ein.

Abtreibung: Den Polinnen reicht es!

Die Polinnen bereiteten der erzkonservativen, tiefschwarzen Regierungspartei PIS die erste Schlappe: Nur vier Tage nach ihren Protesten zog die das geplante totale Abtreibungsverbot zurück. Zu Tausenden zogen die DemonstrantInnen vor das Warschauer Parlament. Kampfparole: Rettet die Frauen!

Abtreibungsverbot: Den Polinnen reicht es!

Sie zwangen das Parlament zum Rückzieher.

Beauvoir-Preis geht an Polinnen!

Für ihren erfolgreichen Kampf gegen die Verschärfung des bereits fast totalen Abtreibungsverbotes ehrt die Beauvoir-Jury die Organisation „Rettet die Frauen!“ Für ihren Mut. Und weil das Recht auf Abtreibung heute wieder überall bedroht ist. Die polnischen Aktivistin Barbara Nowacka nahm den Preis in Paris entgegen.
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