Queer Theory

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Weiberzank - oder Polit-Kontroverse?

Judith Butler bezichtigte EMMA in der ZEIT der Hatespeech und des Rassismus. Das konnte Alice Schwarzer so nicht stehen lassen. Sie antwortet. Und sie analysiert, worum es wirklich geht bei den Gendertheorien - und warum sich etwas ändern muss in der Queer-Szene, denn "die Verhältnisse, die sind nicht so".

Ausschluss von Denken und Welt?

Jakob Hayner, Journalist aus Berlin, über das in den Gender-Studies angesagte Konzept des "Schutzraumes". Das nimmt bisweilen groteske Züge an und verhindert jede differenzierte Diskussion.

Das Ende des Frauseins?

Koschka Linkerhand ist in Leipzig aufgewachsen und hat dort Philosophie und Germanistik studiert. Sie klagt: Die feministische Identitätspolitik, wie sie heute in den Queer-Studies gelehrt wird, hat die Frauen schlicht abgeschafft.

Butler erhebt "Rassismus"-Vorwurf

Vojin Saša Vukadinović, promovierter Historiker, der zu den ersten Gender Studies-Studierenden in Deutschland gehörte, kritisiert in EMMA scharf die Queer-Szene und die Gender-Studies, für ihn "Sargnägel des Feminismus". Butler reagiert mit dem "Rassismus"-Vorwurf. Der Text basiert auf dem Buch „Beißreflexe“, für das den AutorInnen im Netz „Waffengewalt“ angedroht wurde.

Debattenkultur in der Szene

Auch "Der Spiegel" kommentiert das Gender-Dossier in EMMA, wirft Alice Schwarzer sprachliche Nähe zur AfD vor und der Kritik an den Gender Studies "Aufgeregtheit". Wie erschreckend die Queer-Szene schon zuvor auf das Buch „Beißreflexe“, auf dem die Gender-Kritik beruht, reagiert hatte, beschreibt hier Hannah Wettig.