Schweiz

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Schweiz: Keine Munition zuhause!

In der Schweiz sollte die „Bereitschaft der Armee“ und der „allgemeine Wehrwille“ hochgefahren werden. Womit? Mit der scharfen Waffe am Mann. Nicht mit den Schweizerinnen - die machten in Windeseile mobil. Gegen Munition für das Sturmgewehr zuhause und für mehr Geld für Frauenschutz. Was uns unsere Nachbarinnen voraushaben.

"Ihr Elend lässt mich nicht los"

Magdalena Fässler ist Kriminalpolizistin in der Schweiz. Seit acht Jahren ermittelt sie im Rotlichtmilieu. Eine „glückliche“ selbstbestimmte Prostituierte hat sie in all den Jahren noch nicht getroffen. Wohl aber Frauen aus bitterer Armut und Opfer von Menschenhandel. Sie hat der Prostitution den Kampf angesagt.

Nicole Dill: Hat gesiegt!

Nach einem Mordversuch durch einen polizeibekannten Täter zog sie vor Gericht. Sie wollte, dass Opferschutz mehr zählt als das Recht von Tätern auf Datenschutz. Dafür ging die Schweizerin bis zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte nach Straßburg. Jetzt bekam sie endlich Recht – nach 18 Jahren.

Sr. Scolastica: Will nicht weichen

Sie ist die letzte Nonne des Kapuzinerinnen-Klosters Maria Wonnenstein in Appenzell und soll einer Bruderschaft weichen. Doch die 80-Jährige wehrt sich gegen ihren Rausschmiss. Schwester Scolastica hat den Trägerverein des Klosters verklagt und fordert ihr Privatvermögen zurück, das sie mit 20 eingezahlt hat.

Erika Preisig: Sterben in Würde

Vor acht Jahren wurde die Sterbehelferin Erika Preisig angeklagt. Der Vorwurf: vorsätzliche Tötung. Ihre Suizidhilfe sei nicht rechtens gewesen. Für sie bricht eine Welt zusammen. Acht Jahre kämpft Preisig um Gerechtigkeit. Im Juni 2024 wird sie freigesprochen. Nicht nur das. Sie erkämpft ein wegweisendes Urteil.

„Mein Körper war nicht das Problem“

Nadia Brönimann ist die bekannteste Transfrau der Schweiz und war lange die Botschafterin der Trans-Community. Jetzt bekennt sie, ihre OP zu bereuen. 26 Jahre nach der Transition soll aus Nadia wieder Christian werden – oder ein Mensch, der beides sein darf. Die „Trans-Community“ sieht das gar nicht gern. Warum nicht?
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