Sechziger Jahre

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"Klug, gefühlvoll, verletzt"

Es ist Margarethe von Trottas 25. Film – und vielleicht ihr bester. Mit „Hannah Arendt“ hat die Autorenfilmerin sich nicht nur an eine große Denkerin des 20. Jahrhunderts gewagt, sondern stellt darin auch die hochaktuelle Frage der Verantwortung des Individuums. - "Hannah Arendt" läuft heute Abend um 0.15 Uhr im BR.

Eva Hesse - Extreme Gegensätze

1964 kehrte die Tochter von Emigranten nach Deutschland zurück und explodierte vor Kreativität. Eva Hesse gilt als Schlüsselfigur der Moderne.

Ein Film über die Künstlerin Eva Hesse

Sie hat in den 60er Jahren in New York mit ihren Happenings, Installationen und Bildern die Kunst revolutioniert. Und sie war so stark – und schön dazu –, dass die Männer ihr einen Platz in ihren Reihen einräumten, als einziger Frau. Regisseurin Marcie Begleiter hat einen Dokumentarfilm über ihr Leben und Werk gedreht.

Genossen, ihr seid unerträglich!

Helke Sander hielt die berühmte „Tomatenrede“ und ist eine der Gründerinnen der Kinderläden. 1937 in Berlin geboren, die Eltern waren „Mitläufer“, der Vater ein „Tyrann“. Sie gründete 1968 den „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“. Später initiierte Sander die Gruppe „Brot und Rosen“ und das erste Frauenfilmfestival.

Liebe Genossinnen, Genossen.

Sanders Tomatenrede 1968 in Frankfurt.

Marilyn: Eine Liebeserklärung von Alice Schwarzer

Im Todesjahr von Marilyn 1962 war es für eine moderne junge Frau wie mich gar nicht so selbstverständlich, für dieses Pin-Up Girl aus Amerika zu schwärmen. Im Gegenteil: Das galt sogar als peinlich. Denn, so das Klischee: Marylin ist doch nur ein Spind-Girl. Sie verdreht den Männern den Kopf und hat selbst keinen. Wirklich?
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