Sexuelle Gewalt gegen Mädchen

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"Wim, hör auf zu reden - handle!"

Es geht beim Fall Nastassja Kinski nicht um große Fragen der Filmgeschichte, es geht um die überschaubare Frage der Würde eines Mädchens.

Adèle Haenel: Dem Opfer geglaubt

Sie bekommt recht, doch der Preis, den sie zahlt, ist hoch: Die Schauspielerin Adèle Haenel macht keine Filme mehr. Sie flieht vor einer Branche, die Missbrauch weiterhin toleriert.

„Viele Männer wollen nur Sex!“

EMMA sprach mit Lilith, 21, und Vivien, 28: über ihr erstes Mal und Sexualität im Zeitalter von Dating-Portalen und Situationships. So unterschiedlich die beiden sind, so einig waren sie sich in einer Sache: Die Sexualisierung von Mädchen hat durch Social Media beunruhigend zugenommen. Und dann gab es da noch eine Überraschung.

"Die Widerstände sind enorm!"

Marion Princk wurde in ihrer Familie Opfer sexueller Gewalt. Hier erzählt sie, wie der Austausch mit anderen Betroffenen ihr Kraft gegeben hat, Angst, Scham und Traumafolgen zu überwinden. Denn der Kontaktabbruch mit dem Täter ist schwer. Und immer war da die Angst, als verrückt abgestempelt zu werden. Wie sie es dennoch geschafft hat.

Rituelle Gewalt: Ein „Blinder Fleck“

Filmemacherin Liz Wieskerstrauch hat Opfern, AnwältInnen, TherapeutInnen und Kommissaren zugehört. Und ist überzeugt: Es gibt sie, die noch immer geleugnete rituelle sexuelle Gewalt gegen Kinder und Frauen! Ihr Film „Blinder Fleck“ klärt auf.

Prozess der Feigheit

Noch nie war das Opfer in einem Vergewaltigungsprozess so stolz und so offensiv. Gisèle Pelicot hat darauf bestanden, dass der Prozess gegen ihren Ehemann und 50 Mittäter öffentlich stattfindet. Sie will, dass „die Scham die Seite wechselt“. Dafür wird sie von Frauen aus aller Welt gefeiert. Und was ist mit dem Mann nebenan?
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