Soldatin

Sexismus im Heer: von der Leyen entlässt Chefausbilder

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen greift durch: Sie hat den Chefausbilder der Bundeswehr entlassen, weil der nicht hart genug gegen sexistische Übergriffe vorging und Meldungen von SoldatInnen verschleppte. Erst vor kurzem hatte die Ministerin mit einem Offenen Brief für Furore gesorgt.

Von der Leyen rügt sexistische Justiz!

Eine Soldatin zeigt einen Kameraden wegen sexueller Belästigung an. Der Fall wird eingestellt. Die empörte Verteidigungsministerin schreibt einen Offenen Brief. Die Begründung für die Einstellung des Verfahrens sei „abenteuerlich und aus der Zeit gefallen“. Sie signalisiere: Übergriffe „sind schon okay“.

Kurdinnen kämpfen an vorderster Front!

Sie haben sich verbündet und kämpfen nicht nur gegen den IS und Assad – sondern auch gegen die eigenen Männer: Die Frauen in den kurdischen Rebellenmilizen. Jeder fünfte Kämpfer ist inzwischen eine Frau, schrieb Petra Ramsauer schon in EMMA September/Oktober 2014. Inzwischen dürften es noch mehr geworden sein.

Die vergessenen "Flintenweiber"

Etwa eine Million Frauen haben in der Sowjet-Armee gegen Nazi-Deutschland gekämpft. Freiwillig. Danach wurden sie in ihrer Heimat dafür geächtet. Die Soldaten waren Helden, die Soldatinnen Huren. Sonia Mikich, lange TV-Korrespondentin in Moskau, schreibt über die Heldinnen – aus ihrer Sicht.

Bettina Flitner: Besuch im Kongo

Bettina Flitner war im Kongo, einem der dunkelsten Länder auf dem ­schwarzen Kontinent. Sie hat hingesehen und zugehört. In ihrem Bericht geht es nicht nur um das Grauen, sondern auch um die Hoffnung.

Bundeswehr: Zehn Jahre Frauen an der Waffe

Was Ende des 20. Jahrhunderts noch ein totales Tabu in Deutschland war, ist inzwischen eine Selbstverständlichkeit: die Soldatin. Barbara Sichtermann zieht Bilanz. Wer heute von Integration spricht, bezieht sich meist auf das Zusammenleben der deutschen Bevölkerung mit Migranten. Es gibt aber noch eine andere
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