Soldatin

Anzeige

Artikel zum Thema

Von Flintenweibern und Flintenkerlen

Früher war es im Loch Ness, das Ungeheuer. Da tauchte es regelmäßig in der sogenannten Gurkenzeit aus der Tiefe des schottischen Sees auf und sorgte für Schlagzeilen in der schlagzeilenarmen Sommerzeit. Seit dem letzten Sommer haust es, zumindest laut bundesdeutscher Medien, in der Kaserne und heißt nun: das Flintenweib.

Die vergessenen "Flintenweiber"

Etwa eine Million Frauen haben in der Sowjet-Armee gegen Nazi-Deutschland gekämpft. Freiwillig. Danach wurden sie in ihrer Heimat dafür geächtet. Die Soldaten waren Helden, die Soldatinnen Huren. Sonia Mikich, lange TV-Korrespondentin in Moskau, schreibt über die Heldinnen – aus ihrer Sicht.

Nur pflegen und hegen - oder auch kämpfen und schießen?

Verschärft der Männerbund Armee die Kriegsgefahr? fragt Militärsoziologin Ruth Seifert. Sie analysiert die fatalen Folgen des Ausschlusses von Frauen aus dem "inneren Gral der Männlichkeit". Deutschland ist eine der letzten Bastionen dieses Männerbundes. In zahlreichen Ländern haben Frauen inzwischen

Von der Leyen rügt sexistische Justiz!

Eine Soldatin zeigt einen Kameraden wegen sexueller Belästigung an. Der Fall wird eingestellt. Die empörte Verteidigungsministerin schreibt einen Offenen Brief. Die Begründung für die Einstellung des Verfahrens sei „abenteuerlich und aus der Zeit gefallen“. Sie signalisiere: Übergriffe „sind schon okay“.

Frauen & Militär: Kreil gegen Deutschland

Tanja Kreil will das letzte deutsche Berufsverbot für Frauen knacken: den Ausschluß der Frauen aus der Bundeswehr. Jetzt verklagt sie die Bundesrepublik Deutschland beim Europäischen Gerichtshof. Dass sie Geschichte schreiben würde, war eigentlich nicht geplant. Sie wollte einfach nach der Lehre nicht arbeitslos

Sexismus im Heer: von der Leyen entlässt Chefausbilder

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen greift durch: Sie hat den Chefausbilder der Bundeswehr entlassen, weil der nicht hart genug gegen sexistische Übergriffe vorging und Meldungen von SoldatInnen verschleppte. Erst vor kurzem hatte die Ministerin mit einem Offenen Brief für Furore gesorgt.
Mehr zum Thema