§218

§219a: Protest gegen nächsten Prozess!

Nach Kristina Hänel und Nora Szász stehen am 14. Juni in Berlin die nächsten Ärztinnen vor Gericht. Wie kann das nach der Reform des §219a eigentlich sein? Weil sich die SPD unter Koalitionsdruck auf einen „Kompromiss“ eingelassen hat, der an dem skandalösen Gesetz fast nichts geändert hat.

So ein #Spahnsinn!

Die Femen haben eine Veranstaltung mit Jens Spahn gestürmt. Nicht nur sie sind wütend über dessen Abtreibungs-Politik. Seit Monaten rumort der Protest. Gegen Spahns Fünf-Millionen-Scherz: Eine Studie zu den psychischen Folgen von Abtreibungen. Wann zieht der Minister endlich Konsequenzen?

Die Gegner des Rechts auf Abtreibung

Sie halten uns seit fast 50 Jahren in Atem: Die fanatischen Gegner des Rechts auf Abtreibung. EMMA präsentiert einen fanatischen Gegner dieses Rechts und Hauptdenunzianten. In der aktuellen Ausgabe berichten wir über ihn und nennen seinen Namen. Er denunziert Ärztinnen, will aber selber anynonym bleiben.

Das Prinzip Einschüchterung & Bevormundung

In ganz Westeuropa gilt die Fristenlösung. Nur Deutschland erlaubt sich, Frauen und Ärzte zu bevormunden. Ein unhaltbarer Skandal! meint Alice Schwarzer. ÄrztInnen werden vom halbherzigen §219a bedroht. Frauen werden vom ebenso halbherzigen §218 bedroht. Es geht nur darum: Kein Selbstbestimmungsrecht zu gewähren.

Proteste: Es geht um mehr als den §219

Am Samstag haben in ganz Deutschland tausende Frauen zusammen mit solidarischen Männern für die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben protestiert. "Mein Körper, meine Entscheidung" stand auf ihren Transparenten. Denn es geht ja schon lange nicht mehr nur um die Abschaffung von §219a.

§219a: Baerbock gegen Kompromiss

Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert die Abschaffung des Ärzte-Paragrafen 219a und eine „Solidarität über Grenzen hinweg". Und der §218? Morgen findet der bundesweite Aktionstag zur Abschaffung des §219a statt – mit Aktionen in rund 30 Städten. Baerbock spricht auf der Kundgebung in Berlin.
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