§218

Er denunzierte diese Frauen ...

... aber will selber anonym bleiben.

Jetzt muss die Fristenlösung her!

Die bedrohlichen Manöver von Spahn & Co sind eine Warnung. Und dass das Kabinett ihm 5 Millionen Euro zum Verplempern gewährt hat, ist ein Skandal. Mit diesem Geld will Spahn "die psychischen Folgen einer Abtreibung" erforschen lassen. Dabei gibt es seit Jahrzehnten zig Studien dazu. Worauf will er eigentlich raus?

Das Prinzip Einschüchterung & Bevormundung

In ganz Westeuropa gilt die Fristenlösung. Nur Deutschland erlaubt sich, Frauen und Ärzte zu bevormunden. Ein unhaltbarer Skandal! meint Alice Schwarzer. ÄrztInnen werden vom halbherzigen §219a bedroht. Frauen werden vom ebenso halbherzigen §218 bedroht. Es geht nur darum: Kein Selbstbestimmungsrecht zu gewähren.

Proteste: Es geht um mehr als den §219

Am Samstag haben in ganz Deutschland tausende Frauen zusammen mit solidarischen Männern für die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben protestiert. "Mein Körper, meine Entscheidung" stand auf ihren Transparenten. Denn es geht ja schon lange nicht mehr nur um die Abschaffung von §219a.

§219a: Baerbock gegen Kompromiss

Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert die Abschaffung des Ärzte-Paragrafen 219a und eine „Solidarität über Grenzen hinweg". Und der §218? Morgen findet der bundesweite Aktionstag zur Abschaffung des §219a statt – mit Aktionen in rund 30 Städten. Baerbock spricht auf der Kundgebung in Berlin.

Abtreibung: Es ist eine Schande!

Es soll beim § 219a bleiben. Der verbietet Ärzten, Frauen zu informieren, ob sie Schwangerschaftsabbrüche machen. Und er bedroht Ärzte mit zwei Jahren Gefängnis. Der Paragraph ist ein Nazi-Gesetz, das 1933 verabschiedet wurde. Ziel: deutsche Frauen zu zwingen, dem Führer „arische“ Kinder "zu schenken".
Mehr zum Thema

Anzeige