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Amanda Gorman: Es gibt immer Licht!

Amanda Gorman hat mit ihrem Gedicht zur Inauguration des US-Präsidenten die Welt gerührt. Ein "dünnes schwarzes Mädchen, Nachfahrin von Sklaven". Und Tochter einer alleinerziehenden Mutter. In Amerika war die 22-Jährige schon berühmt. Die Welt entdeckte sie jetzt mit ihrem heroischen Gedicht.

Kamala Harris: Yes, she can!

Heute wird Geschichte geschrieben. Wo vor zwei Wochen noch ein wütender Mob das Kapitol erstürmte, wird nun Kamala Harris die Stufen betreten und als erster weiblicher Vizepräsident vereidigt werden. Ein langer Weg für die Tochter einer Inderin und eines Afro-Amerikaners aus Jamaika. Wie hat sie es geschafft?

Männer-Wahn: Erst der Anfang?

Die Bilder des gestürmten Kapitols werden sich in das Gedächtnis der Welt eingraben. Wer ist wirklich dafür verantwortlich? Nicht ein skrupelloser, pathologischer Narzisst wie Trump allein, sondern seine Gönner, das System, die Partei – und der Machtwahn weißer Männer.

Etwas Hoffnung

Nicht nur die Antrittsrede von Harris (nachfolgend ein Auszug) macht Hoffnung, sondern auch die differenzierte, bescheidene Reaktion von Biden. Harris ist nicht nur eine Frau, sie ist auch noch eine Farbige. Kurzum: Alles, was die Trump-Anhänger verachten und verhindern wollen.

Thulasendrapuram - ein Dorf in Indien

Hier kommen die Vorfahren von Kamala her. Auf dem Foto ist sie (li) mit ihrer Schwester und ihren Großeltern, die zu Besuch sind in Amerika. Die in den USA geborene Harris ist zwar voll integriert, wurde aber von ihrer Mutter im Bewusstsein ihrer Wurzeln erzogen. Sie wird sensibel sein für Minderheiten.

Auch das ist Amerika!

Joe Biden wurde freundlich empfangen, aber bei Kamala Harris kam spontaner Beifall auf. Die Erste. Die erste Frau und die erste Afro-Amerikanerin an der Spitze der USA! Ihr Weg war kein leichter. Hier ist ihre Lebensgeschichte. Dahinter steht - keine Überraschung - eine stolze Mutter.
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