Wiedervereinigung

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Alice Schwarzer & der Osten

Alice Schwarzer fragt, was schief gelaufen ist nach dem Mauerfall und warum die Mauer bis heute in den Köpfen ist. Wiedervereinigung. Treuhand. Übernahmen. Stilllegungen. Entlassungen. Was blieb, war Beschämung. Vor allem die bis dahin zu 92 Prozent berufstätigen Frauen traf es mit Wucht.

„Integriert doch erst mal uns!“

Dieser Satz schallt Petra Köpping, Sachsens Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, immer wieder entgegen. Ist er berechtigt? Ja! findet Köpping. Für sie kann es eine echte deutsche Einheit nur auf Augenhöhe geben - und an der mangelt es bis heute. Siehe Chemnitz.

Ministerin Wanka: Die DDR war Heimat

Wie schade, dass die Bildungsministerin gehen wird. Alice Schwarzer hat mit ihr ein Gespräch geführt über ein fast vergessenes Thema - die DDR. Im letzten Kabinett waren drei MinisterInnen aus der ehemaligen DDR - im nächsten Kabinett wird vermutlich niemand aus dem Osten sein. Das verstärkt die Schieflage.

Deutscher Filmpreis für Jördis Triebel

Für ihre Rolle in "Westen" erhielt sie zu recht in München den Filmpreis 2014 als "beste Schauspielerin". Triebel, selbst aus dem Osten, spielt in dem Film von Christian Schwochow eine Frau, die von Ost nach West geht und daran fast scheitert.

DDR: Heldinnen der friedlichen Revolution

Sie werden zwar kaum erwähnt, aber sie hatten eine entscheidende Rolle. Jetzt ist den Frauen eine Ausstellung gewidmet. Es hätte der Beginn eines Bürgerkriegs werden können. Am 9. Oktober 1989 will die DDR-Führung in Leipzig ein Exempel statuieren. Schützenpanzerwagen, Wasserwerfer werden aufgefahren, mehr als

Der Aufbruch: Ankunft in einem fremden Land

Gislinde Schwarz: "Zuerst nach Gomera. Dann mit dem Rucksack durch die Wüste."
Die damalige "Für Dich"-Redakteurin Gislinde Schwarz blickt zurück auf über 20 Jahre Gesamt-Deutschland. Sie fragt: Habe ich mehr verloren - oder mehr gewonnen? "Ent-Täuschung tut weh. Aber sie ist eine Chance. Wenn wir nicht ­verdrängen – nicht unsere Irrtümer, nicht unsere Träume, nicht unsere Schuld und unseren Mut."
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