Zwanzigstes Jahrhundert

Anzeige

Artikel zum Thema

Lili Boulanger: Himmlische Töne

Sie wurde nur 24 Jahre alt, komponierte jedoch ein unvergessliches Werk. Erinnerungen an eine „beeindruckende und bedrohliche Präsentation“ vor 100 Jahren zum „Prix de Rome“.  Vor 120 Jahren wurde sie in Paris geboren. Sie wurde nur 24 Jahre alt und doch hat Lili Boulanger Musikgeschichte geschrieben: Als

Patti Smith: Patin des Punk

Sonia Mikich über Patti Smith, die gerade mit ihrer Autobiografie "Just kids" tourt. Wir befinden uns Mitte der 70er Jahre und der Zeitgeist ist ... eine Rebellin. Frauen stellen Werte, Lebensverhältnisse und die gesamte Gesellschaft auf den Kopf. In autonomen Zentren reden, denken, tanzen wir, bis die

Ausstellung: Elles@centrepompidou

Die Konzeption einer Ausstellung unter feministischem Aspekt ist eigentlich eine Todsünde in der „Stadt der Liebe“ – und in Zeiten des Post- und Parafeminismus ganz besonders. Doch Camille Morineau, Kuratorin im Centre Pompidou, hat es gewagt – und der gewaltige Erfolg der Ausstellung gibt ihr recht. Dabei

Frauenberuf: Hallo, ist da das Fräulein vom Amt?

Wer weiß im Zeitalter des Handys noch, dass einst beim Telefonieren immer ein fremdes Fräulein in der Leitung war? Der Job war Anfang letzten Jahrhunderts ein heiß begehrter Modeberuf. Für Marcel Proust waren Telefonistinnen "ironische Furien" oder "kluge Jungfrauen". Ob er sich wohlwollend oder bissig äußerte,

Der lange Kampf der Gärtnerinnen

Frauen gärtnerten schon immer mit Begeisterung - und um ihre Familien zu ernähren. Aber hauptberuflich Gärtnern durften nur Männer. Anno 1896 ändert sich das, denn die Frauenbewegung gräbt an der Geschlechterordnung. Die Saat der Veränderung geht als erstes in England auf.

Mutterliebe - oder Mutti ist die Dümmste

Die moderne 24-Stunden-Mutter ist neu in der Menschheitsgeschichte. Und sie ist eine Reaktion auf die Frauenbewegung. Der vorläufige Höhepunkt dieser Entwicklung ist die Vollzeitmutterschaft für das Einzelkind - die Eins-zu-Eins-Betreuung eines einzigen Kindes durch seine Mutter, rund um die Uhr. Belegt Herrad Schenk.
Mehr zum Thema