Prostitution im TV: Deutschland ist der

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Während die Politik seit Jahren die Reform der fatalen Prostitutionsreform verschleppt und die rot-grünen InitiatorInnen die Augen vor den desaströsen Folgen des Prostitutionsgesetzes verschließen, schauen immer mehr Medien hin. Zum Beispiel das Morgenmagazin, das heute einen bedrückenden Beitrag über "Zwangsprostitution in Deutschland" zeigte: Wie Rumäninnen mitten in Aachen anschaffen müssen – und die Polizei machtlos ist.

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„Der Markt für Billigsex blüht“, weiß auch Panorama und zeigt, "Wie Deutschland zum Puff Europas wurde". Das Gesetz, das die Rechte der Prostituierten stärken sollte, hat zu einem regelrechten Sklavenmarkt mit Frauen aus Osteuropa geführt.Aber auch diejenigen, die nicht unter der Knute eines Zuhälters stehen, klagen: Über Preise, die ins Bodenlose gefallen sind und Freier, die immer dreister werden.
Nicht die Huren profitieren“, hat auch der Deutschlandfunk herausgefunden. Besonders sehenswert: Die ZDF-Reportage „Menschenhandel in Europa – Billignachschub für deutsche Puffs“ von Rita Knobel-Ulrich.

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Die Reporterin hat die Spur der Frauen von den Slums in Bulgarien und Rumänien bis in die deutschen Apartments verfolgt, in denen die „Begleiter“ die Frauen überwachen. Das bittere Fazit eines Kommissars: „Das Prostitutionsgesetz ist eher ein Prostituiertenausbeutungsgesetz und ein Zuhälterschutzgesetz.“ Die Filmemacherin schreibt über ihre Recherchen in der nächsten Print-EMMA.
EMMAonline, 28.8.2012

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