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Artikel zum Thema

Und die Opfer von Frauenmörder Honka?

Die einfühlsame Nachsicht von Medien und Justiz mit dem sadistischen Frauenmörder war schon 1976 ein Skandal, erinnert sich Alice Schwarzer. Jetzt geht es weiter. Auf der Berlinale posierte Fatih Akin für seinen Honka-Film auf dem roten Teppich. Und auch Schriftsteller Strunk hatte eine Faszination für seinen Romanhelden.

Das Dorf der freien Liebe

Im März1969 fuhren Alice Schwarzer und Robert Gernhardt im Auftrag von "pardon" in den Club Mediterrané in Agadir. Es ging darum zu überprüfen, ob der "Stern" in seiner Reisereportage die Wahrheit geschrieben hatte. Hier ist ihre Reportage, veröffentlicht in Schwarzers Autobiografie "Lebenslauf".

Unsichtbar: Im Inneren des Walfischs

Alice Schwarzer über den Amoklauf von Winnenden: Warum leugneten selbst die Ermittler den Faktor Geschlecht? Warum wollte niemand wissen, dass Tim K. vor allem die Mädchen erschoss? Es ist, als säßen wir im Bauch eines Walfisches. Mittendrin, da, wo der gewaltige Fisch selbst nicht zu sehen ist.

Das andere Achtundsechzig

Nicht nur für die Philosophin Petra Gehring ist das Buch der Historikerin Christina von Hodenberg ein Augenöffner. Die analysiert das 68 jenseits der Schlagzeilen und kommt zu überraschenden Erkenntnissen.

Desinformation: Wie die Berichterstattung die Ereignisse zunehmend verschleiert

Die Medienwissenschaftlerin Brigitta Huhnke analysiert am Beispiel Deutschlandfunk, wie Information verhindert wird, und prophezeit, warum der Presserat nicht rügen wird. Am 11. März um 11 Uhr kommt die erste Meldung in den Nachrichten des Deutschlandfunks (DLF): "In einer Realschule im baden-württembergischen

Woody Allens Tochter Dylan klagt an

Die Adoptivtocher von Woody Allen hat wiederholt, was sie bereits 1993 als Siebenjährige erklärt hatte: Ihr Adoptivvater habe sie missbraucht. Doch nicht ein Feuilleton stellte die Frage: Kann die menschliche Verantwortung eines Künstlers zugunsten seines Werks vollständig ausgeblendet werden?
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