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Freundschaft!

Noch längst nicht alles gesagt

Mehr als drei Jahrzehnte Wiedervereinigung - und doch ist längst noch nicht alles gesagt. Was hat der Westen versäumt? Was muss er endlich lernen? Zwei Ostfrauen erzählen im EMMA-Gespräch über das Leben damals und heute. Denn obwohl beide Westerfahrung haben, sind sie im tiefen Herzen Ossis geblieben. Warum?

Genau hinsehen: Go west, young woman!

Erst war sie die Verliererin der Wende, jetzt soll sie gar die Gewinnerin der Krise sein. Oder ist alles ganz anders? Die junge Frau aus dem Osten im statistischen Durchschnitt. Sie hat mit 35,7-prozentiger Wahrscheinlichkeit Abitur, für ihre Ausbildung verlässt rund ein Viertel von ihnen, je nach Bundesland, ihre

Missverständnisse: Alles Männerfeindinnen?

In dem Verdacht standen für die meisten DDR-Frauen zunächst mal alle West-Feministinnen. Die wiederum vermuteten: Die armen Ost-Frauen, die blicken ja überhaupt nicht durch! Ich bin doch keine Emanze! Ich bin Werkzeugmacher, habe einen Mann, den ich meistens liebe, und außerdem trage ich gern einen BH. Euren

Wossi 2: Ich fühle mich oft einsam

Sie war als West-Frau im Nu enttarnt. Denn weder kannte sie die Sängerin Scarlett O noch Täve Schur. Da konnte auch ihre Erziehung in ihrer superlinken, DDR-affinen Familie nicht helfen. Mein Vater brachte mir von seinen DDR-Reisen oft Kinderbücher mit, die in einem angenehmen Kontrast standen zu denen, die mir

Dialog: Drei Wossis bei EMMA

Alle drei Frauen sind Wossis - also in Ostdeutschland geboren, haben aber irgendwann den Weg nach Westen angetreten. Anja Lunze, Lydia Maras und Bianca Kliese erzählen, wie es sich für eine Wossi nach dem Mauerfall in den „alten Bundesländern“ lebt. Ein Gespräch über Ossi-Witze, West­männer und die Super-Illu.
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