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"Maria, du Kämpferin für Wahrheit und Gerechtigkeit!"

Die Laudatio für Maria Mesrian hielt Christiane Florin. Die Chefin für Kultur vom Deutschlandradio schreibt seit vielen Jahren gegen den sexuellen Missbrauch der Katholischen Kirche an. Außerdem kämpft sie in Köln Seite an Seite mit Maria Mesrian gegen das Verleugnen des Erzbistums. Hier ihre Rede.

"Die letzte Rettung für diese Mädchen"

Die Laudatio für Kirsten Bruchhäuser hielt Désirée Nosbusch. Die Schauspielerin wurde in jungen Jahren Jahren selbst Opfer von Missbrauch, und es war ihr ein Anliegen, diese Laudatio zu halten. Hier die Rede von Désirée Nosbusch.

Das war der HeldinnenAward!

Am Montagabend wurde in Berlin der „HeldinnenAward“ der Alice-Schwarzer-Stiftung verliehen. Der Preis ging in diesem Jahr an zwei Frauen, die sich beispiellos für die Opfer von sexuellem Missbrauch einsetzen: Maria Mesrian und Kirsten Bruchhäuser. Zur Preisverleihung.

Eine Herde fürs Leben

"Systemsprenger" werden diese Mädchen genannt. Kein Kinderheim, keine Pflegefamilie konnte ihnen noch helfen. So schwer wiegt der sexuelle Missbrauch, der ihnen widerfahren ist. Mit sehr viel Glück landen sie auf dem Pferdehof „Maruschka“ im tiefsten Sachsen-Anhalt. Wie dort 29 Pferde geschundene Mädchen-Seelen retten.

Missbrauch: Ich klage an!

Petra war die erste, die es 1978 wagte, öffentlich zu reden. Ihr Alkoholiker-Vater hatte sie immer wieder geschlagen und missbraucht. Sie flüchtete ins erste Berliner Frauenhaus und traf dort auf Rechtsanwältin Alexandra Goy. Petra zeigte den Vater an, er wurde verurteilt. In EMMA erzählte Petra ihre Geschichte.

Verschwiegenes Verbrechen

Im April 1978 berichtete EMMA zum ersten Mal über „Das Verbrechen, über das niemand spricht“. Und forderte betroffene Mädchen auf: „Mädchen, die niemanden finden, der ihnen hilft, sich zu wehren sollten sich sofort bei uns melden!“ Doch es herrschte das totale Schweigen. Das Tabu war erschlagend. Noch.
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