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Der lange Weg des Leslie Feinberg

Als ich im Jahre 1949 geboren wurde, verkündete der Arzt im Brustton der Überzeugung: "Es ist ein Mädchen!" Dies war wohl das letzte Mal, daß sich da jemand so sicher war. Ich wurde ein sehr maskulines Mädchen. So hingeschrieben, klingt das eigentlich banal, für mich allerdings war meine Kindheit mit Schrecken erfüllt.

Frauenfußball: Mädchen stürmen vor

Lange hieß es: "Fußball ist nichts für Mädchen!" - Doch was sich Mütter früher verbieten ließen, ist für Töchter heute selbstverständlich. Noch nie jagten so viele Mädchen auf den Fußballplätzen den Jungs den Ball ab. Vier Wochen lang sprach die kleine Martina zu Hause kein einziges Wort. Sauer

Bystander-Syndrom: Der Stoff, aus dem die Täter und Helfer sind

Nur etwa jeder siebte schreitet couragiert ein und versucht, von Gewalt bedrohten Menschen zu helfen. Geliebte Kinder sehen weniger weg. Der Amoklauf von Erfurt fand erst sein Ende, als sich der mutige Lehrer Rainer Heise dem Täter entgegenstellte. Nach Einschätzung der Polizei wäre die Zahl der Todesopfer sonst

Sehr geehrte Frau Ministerin Schröder...

...sie müssen jetzt ganz tapfer sein! Die Jungenarbeit ist eine Idee der Frauenbewegung. EMMA-Redakteurin Chantal Louis schreibt an Frauenministerin Kristina Schröder. Seit Ihrem Amtsantritt als Frauenministerin sind Sie schwer damit beschäftigt, sich die „Jungenpolitik“ auf ihre Fahnen zu schreiben. Und

Prof Rolf Pohl: Was Männlichkeit heute bedeutet

Sozialpsychologe Rolf Pohl erklärt, warum Männlichkeit in unserer Gesellschaft nach wie vor stark mit Gewalt und der feindseligen Abwertung von Frauen verknüpft ist. Er sagt: „Um das zu ändern, müssen wir an die gängige Konstruktion von Männlichkeit heran". Nur mehr männliche Lehrer und Erzieher zu fordern, reicht nicht.

Die Cinderella Industrie

Zum Wohle ihrer Profitraten vermüllt die Pink-Industrie den kleinen Mädchen das Gehirn. Heraus kommen dämliche kleine Prinzessinnen, die nur noch eins im Kopf haben: Konsum, Konsum, Konsum. Und sie kriegen noch nicht mal einen Prinzen! "Um Spuren zu hinterlassen, muss man Dinge tun, die andere für krank
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