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Ein Zimmer für sich allein

Schon lange vor Virginia Woolf dachten Frauenrechtlerinnen darüber nach, was Frauen brauchen, um lebenswert zu wohnen. Schon die Aktivistinnen der Ersten Frauenbewegung mischten sich munter in den Wohnungsbau ein, in den Zwanziger Jahren legten Architektinnen los. Ihre Ideen sind unerhört modern!

„Der Mensch ist ein Herdentier!“

Bundesbauministerin Klara Geywitz im EMMA-Interview: Wie sie die 100.000 angekündigten Sozialwohnungen doch noch bauen will. Warum sie gegen das Einfamilienhaus ist. Und: Warum Frauen in der Wohnungspolitik stärker berücksichtigt werden müssen – von Stadtplanung bis zum Wohngeld.

Dossier: Wie wollen wir wohnen?

Ein Interview mit Bundesbauministerin Klara Geywitz über die Frauenfrage im Wohnungsbau. EMMA stellt Frauen-Wohnprojekte und feministische Wohn-Pionierinnen vor. Denn die Ideen der Frauenrechtlerinnen waren schon vor 100 Jahren so fortschrittlich, dass sie teilweise bis heute nicht umgesetzt sind.

Münchner „Wohnfrauen“: Nicht einsam!

Gerade alleinstehende ältere Frauen können sich die horrenden Mieten nicht mehr leisten. In einem Münchner Wohnprojekt wohnen Frauen günstig – und gemeinsam. Das Konzept ist einfach, die Arbeit dahinter nicht immer. Dennoch kommen immer mehr „Wohnfrauen“ zusammen.

Festival feiert Architektinnen

Erstmals gibt es ein Festival über Architektinnen. Das „WIA Berlin“ zeigt Frauen in der Baukultur und ihre Werke. Das Ziel: Mehr von ihnen! Ab dem 1. Juni zeigen 60 Veranstaltungen einen Monat lang digital und vor Ort, wie Architektinnen bauen und eine Stadt prägen – und warum sie um Präsenz kämpfen müssen.

Die Frauen am Bauhaus

Lotte Brendel bricht mit den Konventionen. Anstatt im elterlichen Tischlereibetrieb mitzuarbeiten, bewirbt sie sich beim Bauhaus in Weimar. Der Film "Lotte am Bauhaus" (heute Abend, 20.15 Uhr, ARD) erinnert an die ersten Frauen, die Zugang zu einer staatlichen Kunstschule hatten. Wer waren die Künstlerinnen am Bauhaus?
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