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Attentate: Say their names!

In Norwegen haben die fünf Opfer des Attentats Namen und ein Gesicht. Die Medien berichten über ihr Leben. Hierzulande wurden die Namen der Opfer des Würzburger Attentäters nicht einmal bei der Trauerfeier genannt. Warum hat Deutschland einen so kalten Umgang mit Opfern?

„Das Patriarchat wiederherstellen!“

Anders Behring Breivik ist ein christlicher Fundamentalist, Nationalist und selbsterklärter Retter der westlichen Welt vor der „islamischen Invasion“. Was aber in der Flut von Medienberichten kaum erwähnt wird: Der Massenmörder Anders Behring Brevik war getrieben vom Hass auf Frauen, genauer: auf Feministinnen.

Die Opfer im Blick: „Utøya 22. Juli“

Das Massaker von Utøya wurde zweimal verfilmt. Der norwegische Regisseur Erik Poppe rekonstruiert in 71 Minuten das Geschehen in Echtzeit. Er stellt die Opfer in den Mittelpunkt - der Täter ist gar nicht zu sehen. Der zweite Film des Briten Paul Greengrass hat einen anderen Ansatz.

Attentat Würzburg: Motiv Frauenhass!

Der Attentäter von Würzburg ermordete und verletzte fast ausschließlich Frauen. Warum nennt eigentlich niemand sein Motiv beim Namen? Ausgerechnet beim Frauenhass, dem Kern islamistischer wie rechter Ideologie, existiert ein bedrückender blinder Fleck. Das hat System.

Sind Attentäter psychisch krank?

Der islamistische Attentäter von Würzburg sei „psychisch auffällig“, heißt es nicht zum ersten Mal nach einer solchen Tat. Eine Analyse von Alice Schwarzer. Sie plädiert dafür, die Motive des Täters ernst zu nehmen: den Islamismus. Sie erklärt: „Der Islamist, der von unten kommt, hat oft nichts mehr zu verlieren.“

Astrid Passin: Sie resigniert nicht

Sie verlor ihren Vater durch den islamistischen Anschlag auf dem Breitscheidplatz. Heute setzt sie sich für Opferrechte ein.
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