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Homo-Ehe: Die Debatte tobt!

Nach dem überraschenden irischen Votum für die Öffnung der Ehe für homosexuelle Paare diskutieren sich auch in Deutschland die Politikerinnen die Köpfe heiß. Dabei bröckelt die Front der Gegner. Selbst CSU-PolitikerInnen sind dafür und das Zentralkomitee der Katholiken gibt seinen Segen. Aber was will die Kanzlerin?

Homo-Ehe: Chronik eines Kampfes!

Vor 15 Jahren hat Bundespräsident Rau das Gesetz zur Eingetragenen Lebenspartnerschaft unterzeichnet, im Volksmund: Homo-Ehe. Bis dahin war es ein harter Kampf. Zur Öffnung der "richtigen" Ehe für Frauen- und Männerpaare kann sich Deutschland aber bis heute nicht durchringen. Dabei ist sie jetzt sogar in den USA legal.

Happy Birthday, Homo-Ehe!

Am 1. August 2001 war es soweit: Die ersten Frauen- und Männerpaare konnten in Deutschland die Eingetragene Partnerschaft fürs Leben schließen. Und obwohl der rot-grüne Bund für gleichgeschlechtliche Paare damals noch mehr Pflichten als Rechte mit sich brachte, weil die Konservativen im Bundesrat gemauert hatten,

Geht die Homo-Ehe jetzt nach Karlsruhe?

In der Politik findet die Homoehe in Deutschland bis auf Weiteres keine Mehrheit. Doch vielleicht würden die VerfassungsrichterInnen ja anders entscheiden? Die in Queer-Rechten spezialisierte Anwältin Maria Sabine Augstein wäre bereit, die Klage eines Frauen- oder Männerpaares bis nach Karlsruhe zu führen.

Frankreich verabschiedet Homo-Ehe

Noch einmal ging es hoch her, bis am 12. Februar die über Monate hitzig diskutierte „Ehe für alle“ in der Assemblée Nationale mit 329 gegen 229 Stimmen verabschiedet wurde. Damit hatder französische Präsident Hollande gegen den erbitterten Widerstand der Konservativen - die 4999(!) Gegenanträge gegen das

Ein Triumph für die Liebe!

393 Abgeordnete stimmen für die Homo-Ehe. SPD/Grüne/Linke einstimmig. 75 Stimmen kommen aus der Union. Doch die Kanzlerin gehört nicht zu den konservativen Pros. Sie stimmte mit Nein - "aber für das Adoptionsrecht". Eiertanz.
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