Abtreibung, §218

Jetzt muss die Fristenlösung her!

Die bedrohlichen Manöver von Spahn & Co sind eine Warnung. Und dass das Kabinett ihm 5 Millionen Euro zum Verplempern gewährt hat, ist ein Skandal. Mit diesem Geld will Spahn "die psychischen Folgen einer Abtreibung" erforschen lassen. Dabei gibt es seit Jahrzehnten zig Studien dazu. Worauf will er eigentlich raus?

Proteste: Es geht um mehr als den §219

Am Samstag haben in ganz Deutschland tausende Frauen zusammen mit solidarischen Männern für die Selbstbestimmung über ihren Körper und ihr Leben protestiert. "Mein Körper, meine Entscheidung" stand auf ihren Transparenten. Denn es geht ja schon lange nicht mehr nur um die Abschaffung von §219a.

§219a: Baerbock gegen Kompromiss

Grünen-Chefin Annalena Baerbock fordert die Abschaffung des Ärzte-Paragrafen 219a und eine „Solidarität über Grenzen hinweg". Und der §218? Morgen findet der bundesweite Aktionstag zur Abschaffung des §219a statt – mit Aktionen in rund 30 Städten. Baerbock spricht auf der Kundgebung in Berlin.

Abtreibung: Es ist eine Schande!

Es soll beim § 219a bleiben. Der verbietet Ärzten, Frauen zu informieren, ob sie Schwangerschaftsabbrüche machen. Und er bedroht Ärzte mit zwei Jahren Gefängnis. Der Paragraph ist ein Nazi-Gesetz, das 1933 verabschiedet wurde. Ziel: deutsche Frauen zu zwingen, dem Führer „arische“ Kinder "zu schenken".

Abtreibung: Die Hatz auf ÄrztInnen

Es ist wieder soweit. In Deutschland ist das Recht auf Abtreibung wieder in Gefahr! Seit fast einem halben Jahrhundert tobt nun der Kampf in Deutschland. Hat es denn nie ein Ende? Wann endlich werden Frauen die Herrinnen ihres eigenen Körpers und Lebens sein?

Frauen-Protest gegen „Lebensschützer“!

Denn die belästigen Frauen vor der Frankfurter Pro-Familia-Beratungsstelle. Für den 20.6. ruft ein Frankfurter Frauenbündnis zur Demo für eine Schutzzone. Der zuständige Ordnungsdezernent blieb bisher untätig. Dabei würde ihm ein höchstrichterliches Urteil ermöglichen, die „Lebensschützer“ zu vertreiben.
Mehr zum Thema

Anzeige