Afrika

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20 Jahre Ruanda: Und die Frauen?

Mindestens 250.000 Frauen wurden 1994 bei dem Massaker vergewaltigt, viele mit HIV infiziert. Esther Mujawajo brach viele Tabus, um ihnen zu helfen. In der Witwenorganisation AVEGA konnten die Frauen über das Grauen sprechen. EMMA porträtierte die Frau, die es geschafft hat, trotz allem ein glücklicher Mensch zu bleiben.

Nigeria: Entführte Mädchen versklavt!

Verzweifelte Mütter protestieren auf der Suche nach den entführten Schülerinnen, von denen 223 schon verkauft und zwangsverheiratet sein sollen. Islamistenführer Shekau erklärte in einem Bekenner-Video, Bildung sei Sünde und er werde die entführten Mädchen versklaven. Er soll sie für 12 Dollar pro Person verkauft haben.

Ebola ist Frauensache!

Die Mehrheit der Ebola-Opfer sind Frauen - warum ist das eigentlich keine Schlagzeile wert? Das fragt die US-Journalistin Victoria A. Brownworth in dem Magazin Curve. Und: Erfolgte die globale Reaktion auf Ebola vielleicht auch deshalb so langsam, weil die Mehrheit der Opfer Frauen sind, die sich um die Kranken kümmern?

Boko Haram: Siebenjährige mit Sprengstoffgürtel!

Boko Haram hat in den vergangenen Monaten in Nigeria über ein Dutzend Mädchen als so genannte „Selbstmordattentäterinnen“ in den Tod geschickt. Die Methode ist nicht neu: Bereits 2004 hatten Islamisten aus Tschetschenien für einen Anschlag in Moskau junge Frauen geschickt – und ferngezündet.

Jetzt im Kino: „Das Mädchen Hirut“

Die 14-jährige Hirut erschießt ihren Vergewaltiger, ihr droht die Todesstrafe. Hirut gibt es wirklich. Ihr Kampf um Gerechtigkeit hat ganz Äthiopien aufgewühlt. Und nicht nur das. Auch den weit verbreiteten „Brauch“ der „Raubehen“ hat Hirut mit ihrer todesmutigen Anwältin Meaza Ashenafi zurückgedrängt.

Obamas Rede in Kenia ist historisch!

Was der amerikanische Präsident bei seiner Ansprache in Kenia über falsche „Traditionen“ gesagt hat, gehört in jedes Schulbuch. Auch in jedes deutsche. Wie wohl noch kein Staatsoberhaupt vor ihm, zog der Sohn einer amerikanischen Mutter und eines kenianischen Vaters die Parallele zwischen Rassismus und Sexismus.
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