Amokläufer

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Schuld sind die Anderen

Mal wieder haben wir es mit einem jungen Mann zu tun, der sich für einen „Loser“ hält. Seine Antwort: Hass. Auf Juden. Auf Muslime. Auf Frauen. Der Attentäter von Halle erfüllt das klassische Täter-Muster. Und endlich scheint angekommen, dass auch Frauenfeindlichkeit Teil des Hass-Paketes dieser Täter ist.

Keine große Überraschung

Ines Geipel kennt sie, die Männer, die ihr und vielen jetzt Angst machen. Sie waren in der DDR ihre Schulkameraden und Freunde. Ihre Wut hat sehr tiefe Wurzeln. Die in der DDR aufgewachsene Geipel spürt dem nach.

10 Jahre Amoklauf von Winnenden

Am 11. März 2009 erschoss Tim Kretschmer an seiner ehemaligen Schule elf Mädchen und Frauen und einen Jungen. Was ist seitdem in und mit der Stadt passiert? Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ hat eine (Teil)Verschärfung des Waffenrechts erreicht. Und über Frauenhass als Tatmotiv wird endlich auch geredet.

Tim K.: Es war Frauenhass

Fühlte der Amokläufer von Winnenden sich als Mann unterlegen und entwertet? Glaubte er sich gedemütigt durch Frauen? Alles deutet darauf hin. Am 11. März erschoss der 17-jäh­rige Tim K. aus Winnenden in seiner ehemaligen Schule zwölf Menschen – elf davon waren weiblich. Und der einzige Mann, der Schüler

150 Kerzen im Kölner Dom

Zur Trauerfeier wurden 149 Kerzen für die Opfer aufgestellt – plus einer Kerze für den Täter. Die Angehörigen der Opfer mussten für Lubitz mitbeten. Die Gleichsetzung von Täter und Opfer leugnet die Verantwortung des Täters. Dabei wissen wir inzwischen, dass der Amokpilot bewusst und kühl handelte

Massaker in Montreal: Kein Zufall

"Ihr seid Feministinnenpack. Ich hasse Feministinnen" — mit diesen Worten beginnt am 6. Dezember 1989 das blutigste Massaker in der Geschichte von Kanada. 14 Studentinnen werden erschossen an der Ecole Polytechnique in Montreal. Sie sterben, weil sie als Frauen an einer Männerhochburg studierten.
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