Antisemitismus

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Jeanine Meerapfel: Ein weiter Weg

Heute ist die Filmemacherin die Präsidentin der Akademie der Künste. Geboren ist sie in Argentinien, als Kind jüdischer Emigranten. Ein Lebenslauf, der nicht immer einfach war – aber ideal ist für eine weltoffene Akademie in der Hauptstadt. Auch einen neuen Film plant Meerapfel schon.

Die Botschaften des Farid Bang

Oberbürgermeister Geisel wollte im Kampf gegen Parallelgesellschaften Farid Bang zum „Botschafter“ machen. Ausgerechnet. DüsseldorferInnen liefen Sturm. Und so tönt Rapper Bang: „Deine Ma kriegt Penis in‘ Arsch bis die Leber versagt/Ich fick die Futt kaputt, sie wird Totalschaden gebumst." Was denn noch?

Horvilleur: Die Rabbinerin

Sie ist eine von dreien in Frankreich – und Feministin. Ihr Thema: Die Parallelen zwischen Frauen- und Judenhass. Es geht um "verunsicherte Männlichkeit". Gleichzeitig ist Horvilleur eine scharfe Kritikerin der so genannten Identitätspolitik - der sie furchtlose Debatten und Vielstimmigkeit entgegensetzt.

75 Jahre danach: Auschwitz lebt

Esther Bejarano: Lebensfroh

Die heute 95-Jährige hat Auschwitz überlebt. Zur Zeit ist sie wieder mit der Microphone Mafia auf Tour. Die Musikerin ist der Star der engagierten Hip-Hop-Band. Und begeistert die Jugend! Es macht großen Spaß, Esther in der Truppe ihrer jüngeren Musiker zu erleben. Alice Schwarzer war dabei - und hört nicht auf zu schwärmen.

Kollegah-Konzert in München abgesagt

Breaking News. Einen Tag vor dem Konzert teilte der Veranstalter mit: Das ausverkaufte Konzert wird nicht stattfinden. Die Begründung lautet: Uneinsichtigkeit. Der Rapper habe sich nicht glaubhaft distanziert von seinem Antisemitismus, seiner Homophobie und seiner Frauenfeindlichkeit.
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