Autorin

Anzeige

Artikel zum Thema

Hurra, mein "Lebenswerk" ist da!

Der zweite Teil meiner Autobiografie liegt jetzt in den Buchhandlungen: 450 Seiten plus 72 Fotos. Mein Leben von 1975 bis heute. Im ersten Teil, „Lebenslauf“ (2011), ging es um die Jahre 1942 bis 1977, vom ersten Tag Alice bis zum ersten Tag EMMA.

Verfemte Dichterinnen

Sie sind verfolgt, verleumdet, gehetzt worden: schreibende Frauen, die sich gegen den Nationalsozialismus und gegen die DDR aufgelehnt haben. Einige wenige ihrer literarischen Werke wurden nun wiederentdeckt und haben späte Ehren erhalten. Warum sie alle es wert wären.

Die Denkerin, 76

Elisabeth Badinter ist eine der schärfsten Kritikerinnen des Muttermythos – und Mutter dreier Kinder. Und sie ist in Frankreich eine der entschiedensten GegnerInnen der Verharmlosung und Akzeptanz des muslimischen Kopftuches. Auch mit 76 ist die streitbare Denkerin noch immer Avantgarde.

Vanessa Springora: Die Einwilligung

Sie war 14, er war 50 - und ein gefeierter Schriftsteller. Und alle wussten Bescheid und taten nichts. Pädophilie galt in den 1970ern in der Pariser Intelligenzia als chic. Springoras Buch "Le Consentement" über ihre "freiwillige" Beziehung zu Gabriel Matzneff , das ganz Frankreich aufrüttelte, erscheint auf Deutsch.

Mutige Kämpferin verloren

Die ägyptische Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Nawal el Saadawi ist am 21. März im Alter von 89 Jahren gestorben. Als "Löwin vom Nil" kämpfte sie ihr Leben lang gegen die Unterdrückung von Frauen und Genitalverstümmelung. Im Juli 2019 erzählte Saadawi in EMMA, was einmal von ihr bleiben soll, wenn sie stirbt.

"Ihr habt mich radikalisiert!"

Alice Schwarzer über ihre Begegnungen mit Beauvoir und deren "Bekehrung" zum Feminismus: Wie aus der distanzierten Theoretikerin eine bekennende Feministin wurde. Die Pariser Intellektuelle brach aus der Enge des Bürgertums aus und stürmte hinein in die Welt. Sie wollte alles sein: Objekt und Subjekt, Frau und Mann, Mensch.
Mehr zum Thema