Der Fall Kachelmann

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Medien-Attacken gegen Vergewaltigungsreform

Es sind die üblich Verdächtigen, die da vor der Verabschiedung der Verschärfung des Sexualstrafrechts zum Halali blasen. PolitikerInnen sollen eingeschüchtert werden. Wäre nicht das erste Mal, dass es klappt. Was dabei leider untergeht: die berechtigte Kritik an der Unschärfe der Reform.

Prozess gegen Kachelmann-Freundin

Am 14. Juli geht am Oberlandesgericht Frankfurt der Prozess gegen Claudia D. weiter. Es geht um eine Klage von Jörg Kachelmann gegen seine Ex-Freundin. Er verlangt von der „Falschbeschuldigerin“ und „rachsüchtigen Lügnerin“ (Kachelmann bzw. seine Anwälte) die Rückerstattung von über 13.000 Euro Gutachter-Kosten.

Ex-Freundin von Kachelmann verurteilt!

Sie habe Kachelmann „wahrheitswidrig beschuldigt“, befand das Oberlandesgericht Frankfurt und verurteilte Claudia Dinkel zu 7.000 Euro für Kachelmanns Gutachten. Claudia Dinkel geht nun ihrerseits in die Offensive. Das Urteil des „rein männlich besetzten Senats“ sei ein „Justizskandal“. Sie will weiter kämpfen.

Die desaströsen Folgen des Falles Kachelmann

Ich müsste heute so mancher vergewaltigten Frau raten, nicht anzuzeigen. Denn die Folgen für sie können aufgrund der aktuellen Rechtssprechung fatal sein. Kachelmann triumphiert zu unrecht. Die Zweifel bleiben. Und damit auch das Recht des mutmaßlichen Opfers, seine eigene Version der Nacht zu behaupten.

Die große Aufregung

Gerade ist ein bisschen viel los. Die EMMA ist fertig und erscheint, uff, am nächsten Donnerstag. Mir scheint, es ist eine besonders aufregende Ausgabe geworden. Covergirl ist Lady Gaga (ja!), weitere Titelthemen sind „Der Fall Kachelmann“ und der „Skandal ums Sorgerecht“. Das würde ja eigentlich schon

Was aus dem Fall Kachelmann zu lernen ist

Der Prozess gegen Jörg Kachelmann wegen Vergewaltigung mit Todesdrohung war ein Jahrzehntprozess. Und es ging dabei um unser aller Verhältnis zur sexuellen Gewalt in Beziehungen.
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