Frauengesundheit

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Der Frauenhass in der Medizin

Hippokrates gilt als Vater der wissenschaftlichen Medizin. Er setzte den Glauben in die Welt, die Gebärmutter einer Frau wandere herum. Fortan wurde die Gesundheit der Frau in der Medizin vom Uterus bestimmt. Diesem Irrglauben folgten viele andere. Frauen wurden zum Versuchskaninchen – und zum Menschen zweiter Klasse.

Das Gutacher-(Un)Wesen

Dass Mütter mit Schäden infolge von Fehlern kämpfen müssen, die im Kreißsaal verursacht wurden, wird juristisch bis heute kaum berücksichtigt. Das Problem: Medizinische Gutachter sind meist Ärzte im Ruhestand, ohne Fachwissen der Geburtsmedizin und ohne aktuelle Erfahrung. Das hat weitreichende Folgen für Frauen.

Blasenentzündung durch schlechten Sex?

In der Notfallambulanz erlebt die Urologin Frauen, die nach dem Sex mit ihren Männern starke Beschwerden haben, zum Beispiel eine Blasenentzündung. Immer wieder. Der gemeinsame Nenner: Sie hatten zuvor keine Lust auf Sex. Die Ärztin selbst gehört auch zu diesen Frauen. Deswegen kann sie ihnen einen guten Rat geben.

Alzheimer & Hormone

In Deutschland sind zwei Drittel der rund 1,2 Millionen Alzheimer-Kranken Frauen. Ein besonderes Hormon steht im Verdacht, der Auslöser für die Altersdemenz zu sein. Aber: In ihm liegt auch die Hoffnung auf Verlangsamung der Krankheit und sogar auf Heilung. Das zeigt eine neue, vielversprechende Studie.

Frauenherzen schlagen anders

Ihre Forschung ist für sie mehr als eine Herzensangelegenheit. Prof. Cathérine Gebhard ist Leitende Ärztin an der Klinik für Kardiologie des Universitätsspitals Bern. Ihr Schwerpunkt: Veränderungen des weiblichen Herzens. Und sie ist auch Gendermedizinerin. Im Interview erklärt sie, was dringend passieren muss.

Gefahren der „natürlichen Geburt“

Franziska Schmidt ist seit der Geburt ihres Sohnes schwer verletzt und trägt lebenslange Schäden davon. Sie fordert das Recht auf den Kaiserschnitt! Ein Gespräch. Immer noch gilt die „natürliche Geburt“ als der einzige „richtige“ Weg für eine „richtige“ Mutter. Welche Gefahren dabei drohen, wird selten gesagt.
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