Geburtshilfe

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Gefahren der „natürlichen Geburt“

Franziska Schmidt ist seit der Geburt ihres Sohnes schwer verletzt und trägt lebenslange Schäden davon. Sie fordert das Recht auf den Kaiserschnitt! Ein Gespräch. Immer noch gilt die „natürliche Geburt“ als der einzige „richtige“ Weg für eine „richtige“ Mutter. Welche Gefahren dabei drohen, wird selten gesagt.

Der älteste Frauenberuf

In der Antike waren die Hebammen auch Ehevermittlerinnen. Im Mittelalter wurden sie als Hexen verbrannt. Heute kämpfen sie um würdige Arbeitsbedingungen: für sich und die Mütter.

Hebammen vor dem Aus?

Die Situation der Hebammen spitzt sich weiter zu: Ab 2015 will auch die Nürnberger Versicherung sie nicht mehr haftpflichtversichern. Das Berufsaus für viele Frauen. Die Lage ist ohnehin fatal: In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Jahresbeiträge verzehnfacht, auf über 4.000 €. Bei einem Stundenlohn von 7,50 €.

Sonya Kraus: Liebeserklärung an meine Hebamme

Die TV-Moderatorin Sonya Kraus schreibt diesmal in EMMA an ihre Hebamme, ohne die sie die Geburt niemals überstanden hätte. Und warum es so katastrophal wäre, wenn dieser Berufsstand verschwände. Weil die Haftpflicht-Kosten astronomische Höhen erreichen, stehen die rund 3.500 Freiberuflerinnen in Deutschland vor dem Aus.

Hilfe für ungewollt Schwangere!

Seit dem 1. Mai gibt es ein Hilfetelefon für „Schwangere in Not“ und die Möglichkeit, „vertraulich“ zu entbinden. Das soll die Frauen und Kinder schützen. Vernachlässigte oder gar gequälte unerwünschte Kinder. Kindstötungen direkt nach der Geburt. Schreckensmeldungen. Werden sie jetzt weniger?

Proteste am Internationalen Hebammentag

Pünktlich zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai hat Bundesgesundheitsminister Gröhe Vorschläge gegen die Hebammen-Misere vorgelegt. Aber es scheint eine schwere Geburt mit der Hilfe für die Hebammen. Deshalb protestieren Geburtshelferinnen und ihre UnterstützerInnen im ganzen Land.
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