Identitätspolitik

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Ist Alice Schwarzer eine TERF?

Nicht nur Alice Schwarzer handelt sich mit ihrer Kritik am aktuellen Trans-Hype den Ruf ein, „transphob“ zu sein. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Das belegt nicht nur ihr nachfolgender Text, ein Auszug aus dem aktuellen Buch „Transsexualität“. Warum Schwarzer für Verständnis und Hilfe für Transsexuelle ist – und was sie in Wahrheit kritisiert.

Die bösen weißen Frauen

Das Feindbild der Gender-Debatte ist nicht mehr das Patriarchat. Der "alte weiße Mann" kann aufatmen. Er ist nicht mehr allein. Ihm leistet nun die "alte weiße Feministin" Gesellschaft. Die feiert ihre Privilegien und leuchtet den bornierten Menschen aller Couleur und Generationen heim.

Ich bin nicht privilegiert!

EMMA-Redakteurin Chantal Louis ist nach Ansicht mancher woker Menschen „privilegiert“, weil sie eine „Cis-Frau“ ist. Deshalb stehe es ihr nicht zu, sich zu Fragen des Geschlechtsbegriffs zu äußern. Hier erklärt sie, warum sie das ganz anders sieht.

Cinzia Sciuto: Wir sind gleich

Die italienische Philosophin Cinzia Sciuto erklärt, warum es falsch ist, die komplexe Identität von Menschen auf nur einen Baustein zu reduzieren. Und wie die universale Idee der Gleichberechtigung so zur identitären Abschottung führt. Was wir stattdessen tun sollten.

Identität - ein Klischee?

Die US-Autorin („Backlash“) und Feministin hat sich auf die Suche nach den Identitäten ihres Vaters gemacht: ein ungarischer Jude, der im hohen Alter zur „Frau“ wurde. Hier erklärt sie, wie der deutsch-amerikanische Psychoanalytiker Erik Erikson den Begriff Identität definiert – und daran scheitert.

Rechte & linke Identitäre

Schon die Nazis kannten das Konzept der „kulturellen Aneignung.“ Mathias Brodkorb über die beunruhigenden Parallelen zwischen rechten und linken Identitären. Der Philosoph und Ex-Bildungsminister (SPD) wirft der identitätspolitischen Linken vor, sich aus dem menschenrechtlichen Universalismus verabschiedet zu haben.
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