Internationale Politik

Keine Schlagzeile für Frauengipfel

50 mächtige Frauen. Aus 30 Ländern. Aber kaum Reaktionen. Merkels „Dialogforum für Frauenrechte“ lieferte prompt den Beleg, woran es auch in Deutschland noch hapert. Denn ein Treffen unter männlichen Politikern von diesem Kaliber hätte mit Sicherheit ein größeres Echo ausgelöst, als dieses leichte Raunen in der Presse.

Giusi Nicolini: Die Mahnerin

Ohne sie hätten die Flüchtlinge von Lampedusa keine Stimme in Brüssel: Die streitbare Bürgermeisterin findet nicht nur die Tausenden Ertrunkenen vor ihrer Küste eine Katastrophe, sondern auch die europäische Flüchtlingspolitik.

Der G7-Gipfel und die Frauen

Ja, neben Welthandel, Weltklima und Weltkrisen war auch kurz von den Frauen die Rede. Vor allem von der zentralen Rolle der Frauen in Afrika. Merkel hat sich dafür stark gemacht, dass die G7-Länder mehr in Projekte und Befriedung des vielfach bedrohten Kontinents investieren.

Frauen in der EU-Kommission: #NotEnough

Das „Team Juncker“ steht. Bloß: Anders als angekündigt, sind von 28 EU-KommissarInnen weiterhin nur neun weiblich. „Inakzeptabel“, findet das die Frauenlobby. Kommissionspräsident Jean Claude-Juncker wollte mehr Frauen in seiner Kommission. Doch hatte er die Rechnung ohne die Mitgliedstaaten gemacht.

Europa wählt - und die Frauen?

Europa wählt ein neues Parlament. Hingehen! Denn: Aus Brüssel und Straßburg kommen heute wichtige Impulse und Gesetze zur Gleichstellung. Und die bringen die heimischen Paschas auf Trab. Treibende Kraft: die European Women’s Lobby. Die Lobby der Frauen in Brüssel.

Die Schatten des irischen Terrors

42 Jahre nach ihrer Ermordung wurde ein mutmaßlicher Täter verhaftet. Jean McConville, Mutter von zehn Kindern, war von der IRA wg. „Verrat“ erschossen worden. Die IRA hatte drei Jahrzehnte lang mit Terror um die Loslösung Nordirlands von Großbritannien gekämpft. Der verhaftete Gerry Adams war einer der Anführer.
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