Iranerinnen

Anzeige

Artikel zum Thema

Schauprozesse und Hinrichtungen?

Im Iran könnten Massenhinrichtungen bevorstehen. Das sogenannte „Parlament“ ebnet bereits juristisch den Weg. Mit den Hinrichtungen soll ein Exempel statuiert und die seit 52 Tagen anhaltenden Proteste zerschlagen werden. Laut Human Rights Watch arbeitet das Regime auch bereits an Schauprozessen.

Iran: Nichts mit Religion zu tun?

Während sich Menschen weltweit mit den mutigen IranerInnen solidarisieren, betont Annalena Baerbock, die Gewalt der islamischen Sittenwächter habe „nichts mit Religion zu tun“. „Ist sie naiv oder zynisch?“, fragt Islamismus-Expertin Susanne Schröter und stellt die gleiche Frage ans Bundesinnenministerium von Nancy Faeser.

Muezzin-Ruf - ein Ruf des Schreckens!

Am Freitag, dem 14. Oktober um 13.24 Uhr, erklang zum ersten Mal der Ruf des Muezzins vom Minarett der Ditib-Moschee. 1986 ist Hellen Vaziriy aus dem Iran geflohen, liebt ihre neue Heimat von Herzen. Als sie hörte, dass in Köln der Muezzin-Ruf erklingen soll, brach für sie eine Welt zusammen.

Nasrin Sotoudeh zur Lage in Iran

Die Menschenrechtsanwältin verteidigt Iranerinnen, die von der Sittenpolizei festgenommen wurden, weil sie ihr Kopftuch abgelegt haben. 2019 wurde sie zu 38 Jahren Gefängnis und 148 Peitschenhieben verurteilt. Aktuell hat sie aus gesundheitlichen Gründen Hafturlaub. Mutig meldet sie sich zur aktuellen Lage zu Wort.

Afghaninnen und eine Halbiranerin

In Berlin kamen Frauen zu Wort, über die sonst nur geredet wird, aber wenig mit ihnen. Sie sagten, was jetzt zu tun ist. Die Exil-Afghaninnen forderten mehr Druck und Engagement vom Ausland. Nebenan proben gerade die IranerInnen den Aufstand.

Solidarität mit Mahsa!

Der Frauenhass der Mullahs hat wieder ein Todesopfer gefordert. Mahsa Amini wurde so brutal auf den Kopf geschlagen, dass sie an einer Hirnblutung starb. Als George Floyd erstickt wurde, gingen - zu recht -Tausende auf die Straße, PolitikerInnen zeigten sich entsetzt. Wer geht für Mahsa auf die Straße?
Mehr zum Thema