Kinderprostitution

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"Operation Zucker" gewinnt Deutschen Fernsehpreis

„Dieser Film muss ein Weckruf sein!“ hatte sich Produzentin Gabriela Sperl gewünscht, als „Operation Zucker“ im Januar zur besten Sendezeit in der ARD lief. Es gehörte Mut dazu, diese zutiefst verstörende Geschichte über Kinderbordelle mitten in Berlin zu erzählen, denn „in Wirklichkeit ist es noch viel schlimmer".

Operation Zucker: „Der Film muss ein Weckruf sein!“

Ursprünglich wollte Produzentin Gabriela Sperl einen Film über die Kinderprostitution in Katastrophengebieten wie Thailand oder Haiti machen, wo Menschenhändler nach Tsunami und Erdbeben verwaiste und verirrte Mädchen und Jungen zu Geld machen. Aber schon bald führte sie die Spur zurück nach Europa. Genauer: nach Berlin.

Loverboys - im wahren Leben

Loverboys gibt es nicht nur im Film, sondern auch im wahren Leben. Sie schleichen sich an naive junge Mädchen ran und reden von Liebe. Ist die Tochter 18, ist sie volljährig und das Problem "Privatsache". Ein Vater (Foto) sucht seine Tochter - und kämpft.

Eine Journalistin auf den Spuren der Herkunft der Frauen

"Die Menschenhandelskette beginnt in den Dörfern tief in Rumänien und Bulgarien", sagt Rita Knobel-Ulrich. Die Journalistin ist den Spuren der Frauen, die sich in Deutschland prostitutieren bis in ihre Herkunftsorte gefolgt. Und hat darüber eine bedrückende Dokumentation gedreht.

Sexuelle Gewalt: Streetworkerin mit Mut

EMMA Mai/Juni 2004 In der DDR gab es "so was" angeblich nicht. Und schon damals war Cathrin Schauer empört. Heute hilft sie den ärmsten der Opfer an der deutsch-tschechischen Grenze - und lässt sich von niemandem einschüchtern. Der Skandal eskalierte zur Staatsaffäre, für die sich die deutsche