Kopftuch

Empört in Teheran!

Bei ihrer Reise in den Iran hat Anna selbst erlebt, was Kopftuchzwang für Frauen bedeutet. Sie zeigte Solidarität und machte es wie die Aktivistinnen des „White Wednesday“: Ganz in weiß gekleidet legte sie mitten in Teheran ihr Kopftuch ab.

Petition: Den Kopf frei haben!

Die Organisation hat eine Petition gegen das Kinderkopftuch gestartet. Denn „die Verschleierung von Mädchen ist keine harmlose religiöse Bedeckung des Kopfes“. Terre des Femme ist damit eine der wenigen Frauenrechtsorganisationen in Deutschland, die Stellung bezieht zum Thema Verschleierung von Frauen und Kindern.

Masih Alinejad: Sie war die Erste!

Als kleines Mädchen hat sie in ihrem Heimatdorf Ghomikola im Nordiran für die gleichen Rechte wie ihr Bruder gekämpft. Im Londoner Exil hat sie die Facebook-Initiative gestartet, die seit 2014 als Plattform der Proteste von Iranerinnen gilt: „My Stealthy Freedom“. Die Rede ist von Masih Alinejad. EMMA hat mit ihr gesprochen.

Iranerinnen: Lasst uns endlich in Frieden!

Während die Welt über Trumps Ausstieg aus dem Atomabkommen diskutiert, gibt es für die Iranerinnen Peitschenhiebe. Das Vorgehen des Regimes gegen die „Mädchen der Revolutionsstraße“ wird immer drakonischer. Denn sie träumen von Freiheit.

Iran: Menschenrechtsanwältin verhaftet

Sie hat die „Mädchen der Revolutionsstraße“ verteidigt. Jetzt ist sie selbst verhaftet worden: Die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh. Ihr Mann Reza Khandan hat die Verhaftung am Mittwoch auf Facebook öffentlich gemacht.

Stimmen aus Iran

Sie wagen es nicht nur, das Kopftuch abzulegen. Sie wagen es sogar, ihre Stimme zu erheben – und ihr Gesicht zu zeigen! Mit der Hilfe von Iranerinnen im Exil hat EMMA Kontakt aufgenommen mit Frauen in Teheran und Karadsch. Was sie zu sagen haben, ist ergreifend.
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