Künstlerinnen

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Artikel zum Thema

Franziska Becker in Hanau

Die Stadt Hanau zeigt in Schloss Philippsruhe 100 zum Teil unbekannte Cartoons von Franziska Becker und verleiht ihr für ihr Werk den Ludwig-Emil-Grimm-Preis. Beckers Laudator, Andreas Platthaus, nutzt die Gelegenheit zu einer spöttischen Abrechnung mit den Dumpflingen, die Becker als „Rassistin“ geschmäht haben.

Die Mumins sind zurück!

Die Mumins kehren zurück ins Fernsehen. Noch interessanter als die Serie selbst ist die Frau, die sie geschaffen hat: Tove Jansson, die Wegbereiterin für Finnlands weibliche Comic-Szene, die Ikone der finnischen Schwulen- und Lesbenbewegung und vieles mehr. EMMA hat sie porträtiert.

Die Erfinderin der Abstraktion

Hilma af Klint war die erste abstrakte Malerin, noch vor Kandinsky. Aber im Gegensatz zu ihm kennt man sie heute kaum. Denn: Sie war eine Frau. Ihr Werk wurde zu einer Randnotiz der Kunstgeschichte und erst Jahrzehnte nach ihrem Tod wiederentdeckt. Warum wurde sie so lange unterschätzt?

Sie schickte ihren Sohn in den Tod

"Nie wieder Krieg" - dieses Plakat der Künstlerin Käthe Kollwitz aus dem Jahre 1924 ist bis heute das berühmteste Anti-Kriegs-Plakat. Doch für diese Einsicht hat sie selbst teuer bezahlt. Kollwitz hat 1914 den eigenen Sohn mit 18 Jahren begeistert in den Krieg geschickt - wenige Wochen später war er tot.

Annegret Soltau im Frauenmuseum Bonn

Die große Werkschau der Künstlerin zeigt bis zum 7. September in vier Räumen ihre großen Themen: Identität, Körper, Schwangerschaft und Alter. Die eigenwilligen "Vernähungen" dieser singulären Künstlerin erstrecken sich über vier Jahrzehnte - und sind frappierend zeitlos und aktuell.

Rosenbach im Landesmuseum Bonn

Bekannt wurde Ulrike Rosenbach mit ihrem Schuss auf die Madonna 1975 in Paris. Da war die damals 32-Jährige schon geprägt von ihrem Studium bei Beuys, der Kölner Happening-Szene sowie der feministischen Avantgarde in Kalifornien. Die Symbolik ihrer Aktion war eindeutig: die Zerstörung weiblicher Mythen.
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