Linke

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Badinter: "Ich soll ein Nazi sein?"

Die Philosophin steht in der Tradition der Aufklärung und des universalistischen Feminismus: Freiheit und Gleichheit sind ihre Werte. Darum ist Elisabeth Badinter besorgt über das Abdriften des intersektionalen Neofeminismus. Von Transaktivisten wird sie dafür als „Nazi“ beschimpft.

Vor 55 Jahren flog die Tomate

Der Tomatenwurf am 13. September 1968 von Genossin Rüger gegen den Genossen Krahl ist im kollektiven Gedächtnis. War das schon Frauenbewegung? Nein. Aber es war ihr Vorfrühling: Der Aufstand der Genossinnen gegen die Genossen.

Die Linke & der Sexismus

Linken-Chefin Henning-Wellsow (Foto) tritt zurück - auch wegen der Sexismus-Vorwürfe im Landesverband von Co-Chefin Janine Wissler (Foto li). Hat der linke Sexismus System? Ja, sagt Sarah Rubal. Der Text, den sie 2018 über ihre Erfahrungen mit sexistischen Genossen schrieb, ist beklemmend aktuell. Eine Abrechnung.

„Ich habe den Tschador weggeworfen!“

Im Iran war sie in Lebensgefahr. Ihr Mann konnte den Häschern nicht entkommen, er wurde ­hingerichtet. Sie konnte fliehen. In Deutschland hat sie den Zentralrat der Ex-Muslime gegründet. Todesdrohungen bekommt sie noch immer. Mina fordert von Frauen im Westen Solidarität.

Sind die Medien noch zu retten?

Ein Buch beklagt die Konformität der Leitmedien.

Mein persönliches 68

Alice Schwarzer erzählt, wie das für sie war: 1968. Und warum sie nicht wirklich dabei war - und erst etwas später loslegte. Nämlich dann, als das mit den Frauen so richtig losging: im Juni 1971. Die 68erinnen waren ein Vorfrühling, aber noch keine Frauenbewegung.
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