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Islamismus: Der Überfall

Es war am 10. Mai 1994, einem Dienstagabend kurz vor halb sechs. Die anderen sind schon gegangen oder gerade unterwegs, Layouterin Isis Fries sitzt alleine vor dem Layout-Computer. Da klopft es an der Tür zu den neuen, ebenerdigen Ladenräumen von Emma. Isis öffnet.

Vor 50 Jahren flog die Tomate

Der Tomatenwurf am 13. September 1968 von Genossin Rüger gegen den Genossen Krahl ist im kollektiven Gedächtnis. War das schon Frauenbewegung? Nein. Aber es war ihr Vorfrühling: Der Aufstand der Genossinnen gegen die Genossen.

Die Jahre 1971 bis 1975: So fing es an!

Die deutschen Frauen rebellierten später als die Women’s lib in Amerika, das Mouvement de femmes in Frankreich oder die Dollen Minnas in Holland. Das Erbe ihrer Mütter, der von Hitler auf Kinder & Küche beschränkten „deutschen Frau“, wirkte lange nach. Und auch der Rechtfertigungsdruck gegenüber der dominanten Linken, für die Frauen nur ein „Nebenwiderspruch“ waren, wirkte lähmend. Doch dann ging es los!

Genossen, ihr seid unerträglich!

Helke Sander hielt die berühmte „Tomatenrede“ und ist eine der Gründerinnen der Kinderläden. 1937 in Berlin geboren, die Eltern waren „Mitläufer“, der Vater ein „Tyrann“. Sie gründete 1968 den „Aktionsrat zur Befreiung der Frauen“. Später initiierte Sander die Gruppe „Brot und Rosen“ und das erste Frauenfilmfestival.

Frauen in der Ex-DDR: Unabhängig?

Jetzt, nach den Wahlen, sei die Frage erlaubt: Wie unabhängig ist eigentlich der "Unabhängige Frauenverband"? Zusammen mit den "Grünen" war er für die DDR-Wahlen im März auf der Walz. Ergebnis: In den insgesamt 15 Wahlkreisen errang das lila-grüne Bündnis nur in acht Kreisen je einen Sitz -

Liebe Genossinnen, Genossen.

Sanders Tomatenrede 1968 in Frankfurt.
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