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Wulf-Mathies: "Jetzt ist die Zeit reif!"

Die Ex-ÖTV-Vorsitzende Monika Wulf-Mathies im Interview: Was die Gewerkschaften jetzt für die Frauen fordern sollten – und warum die in die Gänge kommen mussen! Die erste Vorsitzende einer deutschen Gewerkschaft kritisiert scharf das reaktionäre Frauenbild in Deutschland und fordert einen höheren Mindestlohn.

Frauen schuften, Männer kassieren

„Time to care” (Zeit, sich zu kümmern) heißt der neue Oxfam-Report über die finanzielle Ungerechtigkeit dieser Welt. Und wer kümmert sich um Angehörige? Frauen. Sie verdienen weniger Geld, haben weniger Vermögen, sind häufiger von Armut betroffen. Warum? Weil das Wirtschaftssystem für wohlhabende Männer gemacht ist.

Gender Pay Gap? Bleibt!

Frauen können via "Entgelttransparenzgesetz" herausfinden, ob sie weniger verdienen. Theoretisch. Wirtschaftsjournalistin Corinna Budras analysiert, warum das Gesetz in der Praxis wenig taugt. Ihr Fazit: Den Gender Pay Gap wird es nicht beseitigen. Dafür ist es viel zu schwammig formuliert.

Heiße Tipps zum Equal Pay Day!

Da haben wir es mal wieder Schwarz auf Weiß: Frauen verdienen 21 Prozent weniger als Männer. Bloß: Woran liegt das eigentlich? Allen voran: An den Frauen! Die arbeiten nämlich oft in Teilzeit. Manche finden es neuerdings sogar schick, wieder Hausfrau zu sein. Und nun?

Equal Pay Day: Wo bleibt das Gesetz?

Am 19. März ist mal wieder Equal Pay Day. Und da gibt es eine richtig gute Nachricht zu vermelden: Die Gehaltslücke zwischen Männern und Frauen hat sich verkleinert - von 22 auf 21 Prozent. Hurra! Da stellt sich die Frage: In welcher Versenkung ist eigentlich Manuela Schwesigs Entgeltgleichheitsgesetz verschwunden?

Erzieherinnen: „Wir müssen Flagge zeigen!“

Es dürfte Kölns größte Frauendemo seit den frauenbewegten 1970er Jahren gewesen sein: Rund 2.000 Erzieherinnen umstellten das Stadthaus. EMMA war dabei. „Wer fördert, darf fordern!“ Deshalb will Erzieherin Anja Radloff (Foto li) endlich besser bezahlt werden. Und ihre Chefin Uta Mentzel-Dziedzitz (re) will Nachwuchs.
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