Männlichkeitswahn

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Horror-Szenarien

Wenig ist gefährlicher als der Mann in der Krise. Vor hundert Jahren antwortete er schon einmal auf den Aufbruch in Demokratie und Emanzipation. Die Parallelen sind erschreckend: Wehret den Anfängen. Der Mythos vom starken Mann kann viel anrichten, wenn der in Wahrheit ein pathologischer Fall ist.

Warum kondoliert Merkel Erdogan?

Und warum spricht die Politik nach dem Attentat nur mit den reaktionären Islamverbänden? Den Opfern und den trauernden Angehörigen wird das nicht gerecht. Vor allem nicht den ermordeten Kurden, die doppelt verfolgt werden: von deutschen Rassisten und türkischen Nationalisten und Islamisten wie Erdogan.

Tödlicher Männlichkeitswahn

Elf Tote, inklusive Täter und seiner Mutter. Eine erschütterte Nation und Menschen in Angst. War der Täter von Hanau „nur“ ein Verrückter und Rassist? Er war paranoid und größenwahnsinnig, seine „Untermenschen“ waren „gewisse Volksgruppen“– wobei viele der getöteten Kurden hier geboren sind.

Die kleinen Machos sind zurück

Ein Macho zu sein, das war mal out. Frauenbewegung sei Dank. Gerade aber feiert er sein Comeback. Das zeigt eine 3Sat-Doku über junge Männer in der Schweiz. Die neuen Machos sind jünger als ihre Archetypen – und weitaus gewalttätiger. Was sind die Gründe und welche Rolle spielen Rap- und Pornokultur?

Antisemitismus. Rassismus. Sexismus.

Der Prozess gegen den Attentäter von Halle hat begonnen. Mal wieder haben wir es mit einem jungen Mann zu tun, der sich für einen „Loser“ hält. Seine Antwort: Hass. Auf Juden. Auf Muslime. Auf Frauen. Und endlich scheint angekommen, dass Frauenfeindlichkeit zum Hass-Paket dieser Täter gehört.

"Die Herkunft spielt eine Rolle"

Eine Serie von Frauenmorden erschüttert Österreich, vier der fünf Täter kommen aus dem muslimischen Kulturkreis. Warum ist das so? Darüber hat Alice Schwarzer mit Manuela Swoboda für die "Kleine Zeitung" gesprochen.
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