Missbrauch

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Eine Herde fürs Leben

"Systemsprenger" werden diese Mädchen genannt. Kein Kinderheim, keine Pflegefamilie konnte ihnen noch helfen. So schwer wiegt der sexuelle Missbrauch, der ihnen widerfahren ist. Mit sehr viel Glück landen sie auf dem Pferdehof „Maruschka“ im tiefsten Sachsen-Anhalt. Wie dort 29 Pferde geschundene Mädchen-Seelen retten.

Sexuelle Gewalt: Hinschauen!

Jugendämter sind sträflich unterbesetzt, Behörden arbeiten aneinander vorbei, Datenschutz schützt vor allem die Täter. Die Journalistin Miriam Hesse hat in ihrem Buch „Weggeschaut!“ anhand exemplarischer Fälle von Lügde bis Staufen gezeigt: Deutschland versagt beim Kampf gegen Kindesmissbrauch auf ganze Linie.

Verschwiegenes Verbrechen

Im April 1978 berichtete EMMA zum ersten Mal über „Das Verbrechen, über das niemand spricht“. Und forderte betroffene Mädchen auf: „Mädchen, die niemanden finden, der ihnen hilft, sich zu wehren sollten sich sofort bei uns melden!“ Doch es herrschte das totale Schweigen. Das Tabu war erschlagend. Noch.

Missbrauch: Ich klage an!

Petra war die erste, die es 1978 wagte, öffentlich zu reden. Ihr Alkoholiker-Vater hatte sie immer wieder geschlagen und missbraucht. Sie flüchtete ins erste Berliner Frauenhaus und traf dort auf Rechtsanwältin Alexandra Goy. Petra zeigte den Vater an, er wurde verurteilt. In EMMA erzählte Petra ihre Geschichte.

Der Heldinnen-Award 2026

Am 28. September wird in Berlin der „HeldinnenAward“ der Alice-Schwarzer-Stiftung verliehen. In diesem Jahr werden zwei Frauen ausgezeichnet, die gegen sexuellen Missbrauch kämpfen. Gegen den in der Kirche – und gegen den in der Familie.

"Wim, hör auf zu reden - handle!"

Es geht beim Fall Nastassja Kinski nicht um große Fragen der Filmgeschichte, es geht um die überschaubare Frage der Würde eines Mädchens.
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