Mütter & Väter

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Andere Chefs: Karriereväter

Dass ein Unternehmen gut daran tut, seinen beschäftigten Müttern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Aber was ist mit den Vätern? Dass Eltern-, Teil- oder Gleitzeit auch für Männer mit Nachwuchs ein Thema sein könnte, hat immer noch kaum ein Personalchef

Die Kinderfrage ist eine Partnerfrage

Die meisten Frauen trauen sich nicht, die Väter einzuklagen - und tappen in die Mutterfalle. Statt zu Jammern, sollten die Karrierefrauen dazu beitragen, dass sich das ändert, schreibt Jeanne Rubner, selbst Mutter. Denn so wenig wie Frauen Zuhause bleiben müssen, müssen Männer täglich von acht bis acht im Büro zu sitzen.

So klappt's mit Mädchen und Mathe!

Nur eines von 20 Mädchen im Alter von 15 Jahren kann sich laut OECD vorstellen, ein MINT-Fach zu studieren. Nun sollen es die Eltern richten. Aber reicht das? Experten fordern schon lange eine geschlechtersensible Erziehung in Kitas - nicht nur, damit es auch mit Mädchen und Mathe klappt.

Die Menschen: Ein Bayer in Väterzeit

Die bayerischen Männer gehen mit 15 Prozent doppelt so oft in Väterzeit wie im Rest von Deutschland. Der Münchner Ingenieur ist einer von ihnen. Montags ist immer Mutter-Kind-Turnen. Dann packt Michael Bauer für Josefine, 4 Jahre, Florentine, 17 Monate, und sich, 39, die Sporttasche, dehnt und streckt sich zwischen

Vorbild-Betrieb: Es geht doch!

Als sich Werner Ganser beim Bergsportunternehmen VauDe vorstellte, legte er die Karten sofort auf den Tisch. Kein falsches Spiel, hatte er sich vorgenommen – lieber würde er auf den Job verzichten. Ein halbes Jahr ist das her: Der 38-jährige EDV-Spezialist stellte also, als er vor dem Personalchef saß, klar:

"Das Sorgerecht ist auch eine Pflicht!"

Der Bundestag hat das Sorgerecht für unverheiratete Väter verabschiedet. Seit der Gesetzentwurf vorliegt, laufen Familienrechtlerinnen, Juristinnenbund und der Verband Alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) dagegen Sturm. Die VAMV-Vorsitzende Edith Schwab erklärt, warum. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass
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